Server mieten
Hier können Sie Virtual Server, Root Server, Managed Server u.a. übersichtlich vergleichen.
Dedicated Server mieten
Ein dedicated Server unterscheidet sich in der Regel nicht grossartig von einem Root Server und wird bei uns trotzdem aufgeführt, da diese nunmal unter beiden Namen bekannt sind. Wenn sie sich dazu entschliessen einen dedicated Server zu mieten, dann können sie vorab mit unserem dedicated Server Vergleich die verschiedenen Tarife vergleichen
Virtual Server Vergleich
Hier haben Sie die Möglichkeit die aktuellen Angebote und Virtual Server Tarife zu vergleichen, sowie die direkten Angebotsseiten einzusehen. Sehen Sie Dinge wie Hardware Details und Kosten der verschiedenen Server Tarife übersichtlich im direkten Vergleich. Ein Virtual Server ermöglicht Ihnen volle Kontrolle über ihr eigenes System, teilen sich die Hardware jedoch mit weiteren Kunden.
Managed Server Vergleich
Falls sie sich dazu entschlossen haben einen Managed Server mieten zu wollen oder aber sich über die aktuell auf dem Markt befindlichen Tarife erkundigen möchten, so sind sie bei unserem Managed Server Vergleich an der richtigen Adresse. Geben Sie die Verantwortung für Administration und Updates an den Hosting Anbieter ab, profitieren jedoch von den vollen Root rechten.
Hoster mit SSD Servern im Vergleich
Ein Server kann viele Funktionen und Rollen erfüllen, zum Beispiel als Webserver, Gameserver oder Fileserver. Je nach dem, wie oft auf Daten zugegriffen wird, und wie schnell die Datentransferrate sein muss, kann dies mit herkömmlichen Festplatten, oder mit dem schnelleren SSD-Speicher geschehen. Gerade bei Daten, auf die häufig zugegriffen, oder rasch zwischen Datensätzen gewechselt wird, bringt die SSD Technologie deutlich spür- und messbare Leistungszuwächse gegenüber mechanischen Festplatten.
Wir haben uns einige Hoster angesehen, die SSD Speicher als zubuchbare Option oder von Haus aus in ihren Servern verbauen.
Diese Hoster bieten SSD Speicher im Mietserver an
Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von Hostern, die Server zur Miete anbieten. Die allermeisten davon auch mit der Option auf schnellen SSD Speicher, auch in hohen Kapazitäten oder Raid-Konfigurationen, hier sind fünf der besten Hoster in Deutschland:
V-Server bei Strato
Sogenannte Virtuelle Server sind eigene, virtuelle Serverinstanze,n die zusammen mit einigen anderen auf echter Hardware laufen. Diese sind besonders einfach zu verwalten und äußerst kostengünstig. Sie bieten einen guten Einstiegspunkt in die Welt der Mietserver. Strato hat eine Vielzahl von Angeboten parat an die man sich auch als Laie herantrauen kann. Hier die wichtigsten Kenndaten:
- ab 100 GB SSD Speicher
- ab 5,- Euro/Monat
- Mindestvertragslaufzeit 1 Monat
- Root-Zugriff
- bis zu 1.000 Mbit/s Anbindung
- unlimitierter Traffic
Dedicated Server bei Webtropia
Egal ob aufwendiges Webprojekt oder Gameserver. Die performanten Rechner von Webtopia sind jedem Szenario gewachsen. Hier setzt man auf leistungsstarke Hardware von AMD und Intel. Maßgeschneiderte Angebote gibt es für Enthusiasten und Profis gleichermaßen. Setupgebühren fallen keine an und die Onlinekonfiguration klappt kinderleicht.
- ab 2x 240 GB SSD Speicher
- ab 49,99 Euro/Monat
- Mindestvertragslaufzeit 1 Monat
- Dedicated Server mit Vollzugriff
- bis zu 1.000 Mbit/s Anbindung
- unlimitierter Traffic
- keine Setupgebühren
Dedicated Server bei Server4You
Einfachste Konfiguration, Skalierbarkeit und Top Support mit vielen Zusatzoptionen zeichnen die Dedicated Server bei Server4You aus. Hier bleiben kaum Hardwarewünsche offen und für jede Anwendung findet sich bestimmt das passende Angebot. Ob als Fileserver oder Gameserver - hier kann gut skaliert werden. Transparent, übersichtlich und preiswert gestaltet sich die Serverübersicht bei Server4You.
- ab 2x 250 GB SSD Speicher
- ab 29,99 Euro/Monat
- Mindestvertragslaufzeit 1 Monat
- Dedicated Server mit Vollzugriff
- bis zu 1.000 Mbit/s Anbindung
- unlimitierter Traffic
Timmehosting Managed und Dedicated Server
Wer massig Power, gute skalierbarkeit und professionelles Service für große Webprojekte benötigt, wird bei Timmehosting fündig. Hier steht klar die performante Hardware im Vordergrund. Einfache Festplatten gibt es erst gar nicht. Hier wird mit SSD Speicher gearbeitet - vorwiegend mit dem besonders schnellen NVMe-SSD Speicher. Betrieben werden diese besonders leistungsstarken Rechner mit 100% Ökostrom und Top-Verschlüsselung ist Standard! Alle auftretenden Fragen beantwortet der Support professionell und zeitnah.
- ab 2x 250 GB NVMe-SSD Speicher
- ab 125,21- Euro/Monat
- Keine Mindestvertragslaufzeit
- Dedicated Server mit Vollzugriff
- bis zu 1.000 Mbit/s Anbindung
- unlimitierter Traffic
- Setupkosten von 57,98 Euro
deinserverhost.de
Besonders preiswerte und einfach zu konfigurierende Rootserver gibt es auf deinserverhost.de - hier ist weniger mehr, dafür ist die Einrichtung kinderleicht und gerade für Webserver für Privatpersonen oder kleine Unternehmen eignet sich dieses Angebot besonders gut. Übersichtlichkeit und Konfigurationsfreiheit stehen auf dieser Webseite klar im Mittelpunkt. Die Community ist nach eigenen Angaben freundlich und die Skalierung an die eigenen Bedürfnisse ist kinderleicht.
- ab 40 GB SSD Speicher
- ab 5 Euro/Monat
- Mindestvertragslaufzeit 1 Monat
- Rootserver
- bis zu 1.000 Mbit/s Anbindung
- fair-use Flatrate für Traffic
- Setup in 120 Sekunden erledigt
Was sind die Vorteile vom SSD Speicher gegenüber klassischen Festplatten?
Klassische Festplatten, auch mechanische Festplatten, oder kurz HDDs genannt, verfügen über mechanische Bauteile. Diese müssen in Bewegung gesetzt werden, damit der Schreib-/Lesekopf auf einzelnen Magnetscheiben Daten schreiben oder auch lesen kann. Dieser Vorgang benötigt Zeit und macht die Festplatte auch auf Dauer anfällig für Verschleißerscheinungen. SSDs verfügen lediglich über elektronische Bauteile, wie die eigentlichen Speicherchips, die mit einem Controller auf einer Platine fest verlötet sind. So sind die Vorteile von SSDs gegenüber HDDs...
- weitaus schnellere Zugriffszeiten als Festplatten
- höhere Datenübertragungsraten (ca. doppelt bis viermal so schnell wie HDDs)
- weniger anfällig auf Vibrationen - keine beweglichen Komponenten
- langlebiger - kein Verschleiß durch mechanische Bauteile
- weniger Risiko von Datenverlust bei plötzlichem Stromverlust
- keine Geräusch- und weniger Hitzeentwicklung
- keine eigene Vibration, weniger Gewicht
- Unterschiede zwischen Client SSD, Enterprise SSD und Server SSD
Wenn man sich um einen Mietserver umsieht, wird man mit einigen Fachbegriffen konfrontiert. Enterprise und Server SSDs sind im Gegensatz zu Client SSDs auf den Dauerbetrieb im Rechenzentrum ausgelegt. Gerade bei der Temperaturresistenz und beim Stromverbrauch wurden hier Optimierungen vorgenommen. Man geht davon aus, dass diese SSDs 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche im Einsatz und in Funktion bleiben. Bei den sogenannten Client SSDs spricht man von Speichermodulen, welche in Endbenutzer Geräten, also Workstations zum Einsatz kommen. Sie sind eher auf schnelle Zugriffszeiten und einen Dauereinsatz von bis zu 8 Stunden pro Tag ausgelegt.
Der eine große Nachteil der SSD Technologie
Da gibt es tatsächlich nur einen. Die Flash-Module aus denen eine SSD Festplatte besteht, verfügen über eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen. Im Laufe der Jahre hat sich die Technologie so weit verbessert, dass eine SSD eines Markenherstellers bis zu 10 Jahre überdauern kann. Wenn eine SSD Festplatte jedoch in einem Szenario zum Einsatz kommt, in dem es besonders viele Schreibzyklen pro Tag gibt, kann sich die Lebensdauer erheblich minimieren und man sollte sich früh genug um Ersatz bzw. eine Ausfallsicherung (zum Beispiel Raid System, externes Backup) bemühen. Im Alltag kann der SSD Speicher jedoch ohne Probleme mit anderen Optionen und Technologien mithalten, denn auch diese sind nicht ewig haltbar. So wird für die Dauerhafte Archivierung von großen Datenmengen auf lange Sicht auch heute noch immer wieder auf Bandspeicher zurückgegriffen.
Bis auf diesen einen Nachteil sind SSD Speicherlösungen performanter, leiser, verbrauchen weniger Energie, heizen sich weniger auf und sind auch unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen als die althergebrachten Festplatten (HDDs).
Häufig gestellte Fragen
Moderner SSD Speicher ist über die SATA III Schnittstelle verbunden. Diese ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 580 Megabyte pro Sekunde zu. HDDs hingegen arbeiten, je nach Hersteller und Umdrehungsgeschwindigkeit (5400 oder 7200 rpm) mit ca. 65 bis ca. 150 Megabyte pro Sekunde. Der Leistungsunterschied ist in Heimcomputern auch für Laien deutlich spürbar. Gerade für Datenbankserver eignen sich SSDs besser als Festplatten, da hier sehr schnell viele Datensätze und hohe Datenmengen abgerufen und zur Verfügung gestellt werden müssen. Die SSD ist dabei klar im Vorteil!
Zum Beispiel in Workstations, also direkt in den lokalen Arbeitsmaschinen vor Ort, wie zum Beispiel in einem CAD-Büro oder einem Entwicklungsstudio - hier kommen Client SSDs zum Einsatz. Bei Serveranwendungen benötigt man bei Anwendungen mit einer hohen Zugriffsfrequenz schnelle Zugriffszeiten und Datenraten. Zum Beispiel beim Hosting eines Forums, wo es zu sehr vielen Datenbankabfragen hintereinander kommt. Auch bei einem zentralen Fileserver im Firmennetzwerk ist ein schneller Speicher eine Grundvoraussetzung. Backupserver zum Beispiel profitieren weniger von den schnellen SSDs, da hier Daten eher dauerhaft gelagert werden, bis ein Notfall eintritt und man auf das Backup zurückgreift. Bei solchen Servern wird aus Kostengründen nach wie vor gerne auf HDDs zurückgegriffen.
Einen Rechner beim Hoster zu mieten kann man als sogenannte Managed Server. Somit entfallen sämtliche Konfigurations- und Wartungsaufgaben, diese übernimmt der Hoster und sie werden im Rahmen des monatlichen Mietpreises abgerechnet. So können auch kleinere Unternehmen die Vorteile eines zentralen Servers nutzen und zum Beispiel Mitarbeitern in Home Office einen zentralen Einstiegspunkt ins Firmennetzwerk bieten. Im privaten Bereich erfüllen zum Beispiel Gameserver eine zentrale Rolle in der Freizeitgestaltung. Der größte Vorteil von Servern, egal welcher Art, ist die ständige, ortsunabhängige Erreichbarkeit - Internetverbindung vorausgesetzt.
Aber ja, man kann relativ einfach älteren Computern neues Leben einhauchen, in dem man sie zu privaten, lokalen Servern umfunktioniert. Als Betriebssystem (weil unglaublich stabil und leistungsstark und dabei aber open-source, also kostenlos) eignet sich Linux in seiner Vielzahl an Distributionen. Ein altes Laptop oder ein alter Tower mit Linux als Server, ausgestattet mit SSDs kann als Backup- oder Fileserver gute Dienste leisten.
Nichts ist für die Ewigkeit, so auch Festplatten und SSDs nicht. Als Faustregel (Einzelfälle können abweichen) kann man sagen:
- interne Festplatten - bis zu 5 Jahre
- externe Festplatten - bis zu 10 Jahre
- SSD Speicher - bis zu 10 Jahre
Auf die tatsächliche Lebensdauer haben viele Faktoren einen Einfluss. Zum Beispiel die Zahl der Zugriffe, die Außentemperatur und die Stabilität der Stromversorgung. Man sollte daher unbedingt immer mindestens noch ein Backup seiner wichtigen Daten haben. Auch ein Backup vom Backup ist empfehlenswert!
Dies sind Abkürzungen, hier die genauen Bedeutungen:
- SSD steht für Solid State Drive (dt. Festkörperspeicher)
- HDD steht für Hard Disk Drive
Streaming ist eine der forderndsten Anwendungen für jeden mit dem Internet verbundenen Rechner. Je nach Zuschauerzahl kann es zu sehr vielen Zugriffen gleichzeitig und einem enormen Datenvolumen kommen. Hierzu braucht es ganz sicherlich SSD Speicher im Raid-Verband und eine möglichst gute Datenanbindung. Vermutlich wird man sogar über ein Cluster an Rechnern und Proxys nachdenken müssen, sofern die Anwendung groß genug wird. Ohne SSD Speicher geht hier nichts.
Aber ja - nur sollte keine Consumer- oder Client SSD im Dauerbetrieb verwendet werden, schon gar nicht im Serverumfeld. Durch die hohen Zugriffszahlen und die höhere Wärmeentwicklung kann die Lebensdauer einer Client SSD massiv reduziert werden. Auch sind SSDs aus dem Profibereich oftmals teurer, wenn auch langlebiger, als die einfachen Speicher für Endbenutzer. Ob sich eine Investition in Servertechnologie für den Privatgebrauch auszahlt, muss man selbst entscheiden, notwendig ist es normalerweise allerdings nicht, auch nicht für den kleinen Heimserver, auf dem man seine Videoclips des letzten Urlaubs speichert.
Als Raid bezeichnet man eine Konfiguration aus mehreren Speichermedien. Je nach Raidtyp können diese entweder Daten spiegeln, die verfügbare Speicherkapazität erhöhen oder aber die Datentransferrate und die Zugriffszeiten massiv verbessern. Im Serverbereich kommt die Raidspiegelung bei Backupservern zum Einsatz, um eine erhöhte Datensicherheit zu erhalten, oder aber auch die Verbesserung der Datentransferraten - zum Beispiel bei zeitkritischen Szenarien mit vielen Datensätzen, wie Social Media Plattformen, Foren oder andern Anwendungen mit viel Interaktionen.
Windows Server mieten
Auf dem Weg, einen passenden Server zum eigenen Projekt zu finden, stellen sich viele Fragen. Welcher Server eignet sich für mein Projekt? Virtuell oder dediziert? Managed Server oder Limited Hardware? Windows, Linux oder Mac?
Mit unserem Tarifvergleich versuchen wir all Ihre Fragen gleich mit zu beantworten, sodass Sie einen schnellen Einblick in die verschiedenen Angebote erhalten und wissen, was davon für Sie wichtig ist.
Vergleich Windows Server Angebote
In der nachstehenden Tabelle finden Sie verschiedene Server Hosting Angebote von dedizierten Server und verschiedenen Windows vServer Angeboten. Das vorprogrammierte Betriebssystem dieser Server ist Windows. Im Anschluss erfahren Sie, ob Windows als Server OS das passende Wahl ist und welche Vor- bzw. Nachteile Windows Server im Vergleich zu Linux bieten.
Die Vor- und Nachteile von Windows als Webserver-Betriebssystem
Jeder, der Linux bereits benutzt hat, weiß, dass sich Linux im Vergleich zu Windows deutlich komplexer aufbaut. Microsoft setzt mit Windows auf ein Betriebssystem mit besonders einfacher Bedienung. Die Programme sind intuitiver zu bedienen und die Nutzeroberfläche ist grafisch dargestellt. So ist es möglich administrative Aufgaben zu übernehmen, ohne dafür die Kommandozeile zu nutzen, welche ebenfalls genutzt werden kann, aber nicht zwingend notwendig ist.
Mit Windows als Betriebssystem für Ihren Webserver haben Sie somit die Vorteile:
- mehr Komfort
- schnell zur Verfügung stehende Treiber für die aktuelle Hardware
- eine breite Unterstützung für Programme von Drittanwendern
- Bedienung einfach und wenig komplex
Jedoch entstehen als Nachteile höhere Lizenzkosten je Benutzer, einige sicherheitsrelevante Fehler, eine höhere Anfälligkeit für Malware, ein höherer Ressourcenaufwand, kein dynamischer RAM (Arbeitsspeicher) wie bei Linux und die Funktionsweise des proprietären Systems ist nicht vollständig offengelegt.
Die Entscheidung für oder gegen Windows ist hier im Vergleich zu Linux keine generell zu beantwortende Frage und hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation und Ihren Vorlieben ab.
Soll ich mich für einen virtuellen oder dedizierten Server entscheiden?
Grundsätzlich kann man zwei Serverarten voneinander unterscheiden. Entscheiden Sie, welcher Server besser zu Ihren Bedürfnissen passt.
Virtuelle Server (vServer)
Ein virtueller Server ist kein eigenständiger Server, sondern wird auf einem physischen Server neben vielen anderen virtuellen Servern installiert. Kurz gesagt: Ein vServer ist ein Programm, das auf einem Hauptserver liegt. Dieser teilt sich mit allen anderen vServern die Rechenleistung des Hauptservers. Jeder vServer hat jedoch eine eigene IP-Adresse und kann wie ein echter Server individuell konfiguriert werden.
Dedizierter Server (Dedicated Server)
Ein dedizierter Server, auch oft dedicated Server genannt, ist hingegen die Variante, bei der die Hardware nur allein genutzt wird. Man spricht auch von einem Windows Root Server. Dedizierte Server garantieren daher mehr Rechenleistung, da diese nicht von anderen Nutzern beansprucht wird. Dedizierte Server sind daher aber deutlich teurer als ein virtueller Server. Sie sollten also eine Entscheidung unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Ihres Budgets treffen. Reicht ein virtueller Windows Server für ein kleines Webprojekt oder geht es um eine ressourcenintensive Firmenpräsenz? Im Folgenden geben wir Ihnen eine Entscheidungshilfe, ob Sie einen Windows Root Server mieten sollten oder ein Windows vServer günstig für Sie geeignet ist?
Welcher Server passt zu mir?
Private Website, Blogs und Foren
Als kostengünstige Lösung ist es sinnvoll für kleinere Webseiten als auch für Blogs und Foren einen virtuellen Server zu mieten. Das ist in der Regel völlig ausreichend. Es gibt aber auch eine Alternative: Preiswerte dedizierte Server mit limitierter Hardware. Bei Webprojekten mit viel Traffic kann die Nutzung eines dedizierten Servers sinnvoll sein, da sich die Ladezeiten dabei spürbar verbessern. Von einem neuen High-End Performance Server raten wir jedoch ab. Diese sind bei solchen Projekten meistens nicht nötig.
Homepage für das Unternehmen – Firmenwebseiten
Für Firmen- und Unternehmenswebseiten ist eine hohe Performance und Erreichbarkeit des Webauftritts oft essentiell wichtig. Daher empfiehlt sich hier vorranging die Wahl eines dedizierten Servers, welcher professionell administriert wird. Man spricht dabei auch von einem sogenannten Managed Server. Wichtig ist es darauf zu achten, dass ein regelmäßiges Backup durchgeführt wird und Sie in Störfällen auf schnelle und professionelle Hilfe vertrauen können. Für kleinere Unternehmen kann aber auch ein virtueller Server eine vorerst ausreichende Lösung bieten.
Ein eigener E-Mail Server, DNS-Server, VPN-Server oder Streaming Dienste
In der Regel gilt, dass die genannten Nutzungen weniger Ressourcen beanspruchen. Daher reicht in diesen Fällen die preiswerte Variante für einen virtuellen Server meistens völlig aus. Für einen Mail-Server empfiehlt es sich aus Datenschutzgründen auf einen deutschen oder europäischen Server zurückzugreifen.
E-Commerce & Onlineshops
Um ein reibungslosen Einkauf zu gewährleisten empfehlen sich entweder Managed Server mit regelmäßigen Backups oder leistungsstarke virtuelle Server. Eine hohe Verfügbarkeit und zuverlässige Hardware sind für einen Onlineshop essentiell, weshalb Sie hier besonders auf hohe Leistung achten sollten. Der Online-Shop sollte schließlich möglichst immer für die Kunden verfügbar sein, sodass diese Ihre Produkte ohne Barrieren kaufen können.
Remote Nutzer – ortsunabhängiger Arbeitsplatz
Mit den modernen Cloud-Systemen ist es Schnee von gestern, den alten Laptop überall mit hin schleppen zu müssen. Indem Sie alle Ihre nötigen Daten und Anwendungen auf einem vServer speichern und installieren, können Sie von jedem Gerät und von überall auf der Welt online auf Ihren Arbeitsplatz zugreifen. Hierfür brauchen Sie keinen Windows dedicated Server oder teuren Root Server, sondern ein virtueller Server reicht völlig aus. RAM, GB SSD Speicher, Prozessorleistung von Ihrem Gerät spielen dann keine Rolle, da die Rechenleistung von Ihrem Server aus erbracht wird.
Gaming-Server
Geringfügige Leistungsschwankungen fallen bei kleinen Webseiten gar nicht auf. Bei Gaming-Servern fallen Verzögerungen und Latenzprobleme deutlich mehr auf. Für den Betrieb eines Videospiel Servers sollten Sie daher auf einen dedizierten Windows Server setzen. Auf diese Weise sichern Sie sich einen Betrieb mit möglichst geringen Störungen.
Sollten Sie sich nun entschieden haben, ob Sie einen Windows Root Server oder einen vServer verwenden wollen stellt sich, die Frage nach der richtigen Wahl.
Welcher Windows vServer ist der Richtige?
Man kann bei hunderten von Anbietern auf dem aktuellen Markt vServer mieten. Nicht nur der Preis pro Monat ist entscheidend. Der Unterschied liegt vor allem im Leistungsumfang. Preiswerte Produkte haben mitunter sehr geringe Performance. Anderseits sind aber auch die angebotenen Serverstandorte sowie der Support sehr verschieden. Für datenschutzrechtliche Angelegenheiten sollten Sie darauf achten, dass es ein deutscher oder europäischer Server ist.
Machen Sie daher einen umfangreichen Vergleich der Windows vServer Angebote, die Ihnen zur Verfügung stehen. Unserer Erfahrung nach sollten Sie die folgenden Punkte beachten:
- Machen Sie sich klar, was Sie wirklich benötigen
- Achten Sie neben dem Preis auf die Leistung des vServer
- Achten Sie auf die garantierten Werte für RAM, CPU und GB SSD Speicher
- Berücksichtigen Sie andere Kundenbewertung bzgl. Erfahrungen mit dem vServer und dem Support
Entscheidend ist, welche Ressourcen der vServer bietet und welche Leistung Sie brauchen. Wie viel CPU Leistung bietet der Windows Server Hoster? Wie viel RAM sowie GB SSD Speicherplatz wird Ihnen zur Verfügung gestellt? Lohnt es sich vielleicht mehr zu bezahlen oder brauchen Sie gewisse Leistungen der angebotenen Produkte gar nicht?
Unserer Vergleichstabelle können Sie auf einen Blick alle wichtigen Informationen diesbezüglich entnehmen.
Welcher Dedicated Server ist der richtige?
Sollte Ihre Wahl stattdessen auf einen Root Server fallen, stellt sich ebenfalls die schwierige Frage, welches die besten Produkte auf dem Markt sind, die aktuell angeboten werden. Machen Sie sich klar, welche technischen Voraussetzungen Sie benötigen. Wie viel Ram, CPU Leistung und wie viel Festplattenspeicher benötigen Sie wirklich? Unserer Meinung nach empfiehlt sich gezielt auf SSD Festplatten zu achten. Denn die Geschwindigkeit ist im Vergleich zu HDD Festplatten deutlich höher.
Neben einem stabilen Preis sollten Sie auf die Konfigurationsmöglichkeiten bei dem jeweiligen Windows Server Hosting Anbieters achten. Auch auf die Vertragslaufzeit sollten Sie achten. Sollten Sie nämlich letztlich unzufrieden sein mit der erbrachten Leistung sowie der Verfügbarkeit des Servers und wollen bei einem anderen Anbieter Ihren Windows Server hosten, können Sie nicht jederzeit kündigen, sondern müssen die geschlossene Vertragslaufzeit einhalten.
Fazit
Der Preis pro Monat ist nur zweitranging. Letztlich entscheidet sich die Wahl des passenden Servers, welche Leistungen man für den jeweiligen Preis erhält. Diese Leistungen müssen Ihren individuellen Wünschen entsprechen. Neben RAM, Speicherplatz und anderen technischen Voraussetzungen sollten Sie auch immer auf einen guten Support achten. Denn bei Problemen hilft auch die beste Hardware nicht.
macOS Server mieten
Das Betriebssystem macOS gilt als besonders stabil, sicher und nutzerfreundlich. Der Mac ist nicht nur für Endbenutzer interessant, auch ein Mac basierter Server kann eine gute Idee sein. Wir gehen in folgendem Artikel auf die Möglichkeiten ein, die man hat, wenn man einen Mac Server online anmieten will.
- Diese Hoster bieten SSD Speicher im Mietserver an
- Was sind die Vorteile vom SSD Speicher gegenüber klassischen Festplatten?
- Der eine große Nachteil der SSD Technologie
- Häufig gestellte Fragen
- Vergleich Windows Server Angebote
- Die Vor- und Nachteile von Windows als Webserver-Betriebssystem
- Soll ich mich für einen virtuellen oder dedizierten Server entscheiden?
- Welcher Server passt zu mir?
- Remote Nutzer – ortsunabhängiger Arbeitsplatz
- Welcher Windows vServer ist der Richtige?
- Welcher Dedicated Server ist der richtige?
- Fazit
Man muss zuvor allerdings sagen, dass Mac Server in der Hostinglandschaft gerade im deutschsprachigen Raum sehr dünn gesät sind, was nicht zuletzt dem generell geringen Anteil am Hardwaremarkt geschuldet ist.
Unsere deutschen Mac Server Anbieter
1 - Snafu
Die Firma Snafu bietet viele virtuelle Serverlösungen an. Der Anbieter ist ISO 27001 zertifiziert, was für garantierte Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der abgespeicherten Daten steht. Die Dienste werden in Deutschland gehostet. Als gern gesehene Option steht ein umfassendes Time Machine Backup auf einen externen Speicher zur Verfügung. Es werden drei grundlegende Varianten angeboten:
- Mac mini 2014 für 54,00 Euro pro Monat, 1 Monat Mindestlaufzeit
- Mac Server 2012 für 129,00 Euro pro Monat, 1 Monat Mindestlaufzeit
- und Mac mini 2018 für 179,00 Euro pro Monat, 1 Monat Mindestlaufzeit
Alle Geräte laufen auf Intel Prozessoren, je nach Ausstattungsvariante sind bis zu 32 GB Ram erhältlich. Bis auf die Mac mini 2014 Variante verfügen alle Angebote über eine Option für SSD Speicher. Das Serverhosting wird als managed Service, also ohne eigenen Konfigurationsaufwand, angeboten.
2 - honds.de
Serverhousing und Hosting vom Feinsten, mit vielen Optionen. Auch mit dem eigenen Computer ist es möglich die Dienste von honds.de in Anspruch zu nehmen. Das professionelle Datacenter steht in Aachen mit einer verlässlichen Internetanbindung. Es stehen eine Vielzahl von Servicemodellen zur Verfügung, so dass man für wirklich jede Anwendung das Passende finden kann.
- mit dem eigenen Mac mini ab 35,70 Euro pro Monat, 1 Monat Mindestlaufzeit
- Mac mini Server ab 59,00 Euro pro Monat, 12 Monate Mindestlaufzeit
- Mac mini Deluxe ab 154,70 Euro pro Monat mitsamt 24/7 Tech Support
Auf der Infoseite der Honds GmbH zu den Serviceangeboten findet man auch eine ausführliche FAQ-Rubrik, die bereits im Vorfeld erfolgreich viele auftretende Fragen beantwortet und weiterführende Links!
3 - Speedloc Datacenter Colocation & Miete
Das östlichste Rechenzentrum Deutschlands kann auch für den eigenen Miniserver genutzt werden. Dabei kann man über einen Servicevertrag auf alle Vorteile des Rechenzentrums zurückgreifen. Der Support beantwortet gerne individuelle Anfragen zur Konfiguration der mini Rechner und erstellt ein maßgeschneidertes Angebot.
Mac mini Housing inkl. Strom, Datentransfer und IPv4, IPv6 Netz, ab 29,00 Euro monatlich
Hier geht es bereits sehr günstig los, es eine Vielzahl an buchbaren Services zur Verfügung, wie erweiterte Bandbreite und schnellerer Speicher.
Die größten Vorteile eines Mac Server
- die Kosten für die eigene Hardware vor Ort können so minimiert werden
- einfacher Zugriff auf virtuelle Server via Windows, Linux und Smartphone
- direkter Zugriff auf echte Hardware via Bordmitteln von macOS wie der Screensharing App
- einfach skalierbar, besonders beim Mac mini
- relativ geringe Kosten monatlich per Rechner
- Zugriff auf OS-spezifische Software, auch ohne eigenes Gerät (Virtualisierung)
- einfache Einrichtung auch für zu Hause
- Worauf sollte man beim Server mieten achten?
- vorab eine Analyse aufstellen, welche Funktionen man wirklich braucht
- welche Zusatzoptionen machen Sinn - Backup, Transfervolumen, Techniker
- gibt es die Option eigene Hardware zu verwenden?
- welche Speicherlösung ist verbaut - für schnelle Zugriffszeiten empfiehlt sich eine SSD
Mac OS X Server
Der Mac Server kann entweder als tatsächliche Hardware mit vollem Remote-Zugriff angemitet werden, oder aber als virtuelle Maschine. Gerade die letzte Variante ist besonderes kostengünstig, denn so kann man mit über das Internet, ganz einfach online auf eine virtuelle Instanz von macOS remote zugreifen und die komplette Softwarebibliothek am Mac nutzen, wie Final Cut Pro. Bis 2012 gab es Servermodule, die in einem Rack montiert werden konnten. Diese Rechner kommen auch heute noch vereinzelt zum Einsatz. Den Großteil der Serverfunktionen übernehmen nun aber die kleinen Mac minis.
Mac mini als kleine Server Farm
Er eignet sich hervorragend für den Serverbetrieb und kann gut skaliert werden. Es gibt eigene Server-Racks, in denen mehrere Maschinen untergebracht werden können. Das 2012 Servermodell des kleinen Einsteigermacs ist bis heute gefragt und wird hoch auf eBay gehandelt.
Moderne Mac minis verfügen über ausreichend build-to-order Optionen und Performance, inklusive sehr viel Arbeitsspeicher und schneller Speichertechnologie, um für nahezu jeden Einsatz gewappnet zu sein. Qualitätshoster bieten im Rahmen des Servicevertrages die Soft- sowie Hardwarewartung und Konfiguration vollumfassend an.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Mac Server
Xcloud war ein Mac Hoster in Deutschland. Inzwischen gibt es diesen allerdings nicht mehr, der Cloud-Gaming Dienst von Microsoft ist unter den selben Namen bekannt.
Ja - recht einfach sogar. Egal ob Dateiserver, Time-Machine-Server für einfache Backups oder schneller Caching-Server mit SSD Speicher, gerade der kleine Mac mini eignet sich hervorragend als Miniserver für die privaten vier Wände und auch kleine Unternehmen. Eine Anleitung dazu gibt es auf den deutschen Apple Supportseiten: Mac mini als Server verwenden. Eine weitere, interessante und aufschlussreiche Anleitung zum Mac Mini im Serverbetrieb stellt Chip.de hier zur Verfügung.
Das bleibt natürlich jedem selbst überlasen, welches Betriebssystem am besten für die eigene Situation geeignet ist. Arbeitet man aber viel mit Apple Computern, so kann der Einsatz eines Mac mini, von großem Vorteil in Sachen Kompatibilität sein.
Der Mac mini ist ein relativ preiswerter Computer, welcher eine flache, quadratische Form mit abgerundeten Ecken bietet. In diesem Formfaktor verfügt er aber dennoch über viel Prozessorleistung dank starker CPU, ausreichend Speicherkapazität für Daten und Services und ist aufgrund der vielen Ports eine gern gesehene Option für das Cloud Hosting. Selbstverständlich findet der Mac mini auch in privaten Haushalten Verwendung.
Colocation ist eine andere Bezeichung für "Server Housing". Man kann den eigenen Rechner im Datencenter von Housinganbietern unterbringen und die Wartung als Service buchen.
NVMe Hosting
Ein Server kann viele Funktionen und Rollen erfüllen. Je nach Anwendung sind besonders schnelle Zugriffszeiten und hohe Datenübertragungsraten erforderlich. Zum Beispiel kommen bei Backupservern, wo kaum regelmäßig auf die gespeicherten Daten zugegriffen wird, man aber ein hohes Speichervolumen benötigt, nach wie vor aus Kostengründen die herkömmlichen Festplatten zum Einsatz. Bei Datenbankservern mit einer hohen Zahl an Zugriffen, zum Beispiel bei Foren oder sozialen Netzwerken, ist es von Vorteil die viel schnelleren SSDs und NVMe SSDs zu verwenden.
- Diese Hoster bieten SSD Speicher im Mietserver an
- Was sind die Vorteile vom SSD Speicher gegenüber klassischen Festplatten?
- Der eine große Nachteil der SSD Technologie
- Häufig gestellte Fragen
- Vergleich Windows Server Angebote
- Die Vor- und Nachteile von Windows als Webserver-Betriebssystem
- Soll ich mich für einen virtuellen oder dedizierten Server entscheiden?
- Welcher Server passt zu mir?
- Remote Nutzer – ortsunabhängiger Arbeitsplatz
- Welcher Windows vServer ist der Richtige?
- Welcher Dedicated Server ist der richtige?
- Fazit
- Unsere deutschen Mac Server Anbieter
- Die größten Vorteile eines Mac Server
- Mac OS X Server
- Mac mini als kleine Server Farm
- Häufig gestellte Fragen zum Thema Mac Server
Wir haben uns einige deutsche Hoster angesehen, die als Option auch NVMe SSDs in ihren Rechnern anbieten.
Diese Hoster bieten NVMe SSDs im Mietserver an
Moderne Hoster in Deutschland offerieren SSD Festplatten in ihren Servern mest als Standard an, doch diese unterliegen der maximalen Übertragungsrate der SATA-Schnittstelle. Mit NVMe geht es über PCI-Express noch schneller voran. Hier unsere Empfehlungen:
1 - Timmehosting Managed Server
Mit hochwertiger Markenhardware von Intel und AMD und zahlreichen Zusatzleistungen, sowie exzellentem Service überzeugt man bei Timmehosting - ideal für Profis. Hier kann ganz einfach auf die eigenen Bedürfnisse skaliert werden. Ein großes Plus: Das Rechenzentrum wird zu 100% mit Ökostrom versorgt.
- ab 125,21 Euro pro Monat
- ab 250 GB NVMe
- Setupkosten 57,98
- Mindestvertragslaufzeit: 1 Monat
2 - Deinserverhost.de vServer
Auf der freundlichen, übersichtlichen Webseite dieses Hosters finden sich auch Neulinge zurecht. Auch die Preisgestaltung ist äußerst entgegenkommend. Vom kleinen Webserver für einfache, auch private Projekte, über Domains, bis zu Dedicated und Gameserver, hier wird man fündig. Ideal für den Einstieg in die Thematik "Server mieten". Das Konfigurieren der jeweiligen Angebote geht einfach von Statten. Hier gibt es auch schon günstige vServer mit NVMe Option.
- ab 8,00 Euro im Monat
- 120 GB NVMe
- keine Setupkosten
- Mindestvertragslaufzeit: 1 Monat
3 - 1Blu Dedicated Server
1Blu bietet eine Vielzahl von professionellen Hostingprodukten und Server. Die Server stehen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Angebote können individuell angepasst werden und richten sich vor allem an Businesskunden. Die Dedicated Server laufen auf Intel Hardware und unter Ubuntu Linux. Bei Fragen steht ein ausführlicher FAQ Bereich, sowie ein professioneller 24/7-Support zur Verfügung.
- ab 129,00 Euro im Monat
- 2x 500 GB NVMe
- Setupkosten 89,00 Euro
- Mindestvertragslaufzeit: 1 Monat
4 - Strato.de Windows Root Server
Voller Zugriff und volle Kontrolle bei den Rootservern von Strato. Diese laufen wahlweise unter Linux oder Windows - bei letzterer Variante haben wir eine NVMe Option entdeckt. Hier wird auf neueste Hard- und Software gesetzt, die Rechenzentren sind alle ISO 27001 zertifiziert und befinden sich zu 100% in Deutschland. Der 24/7 Support kümmert sich zuverlässig um alle Anfragen. Strato war 6 mal in Folge Service-Sieger (lt. "Die Welt" und "Goethe Universität Frankfurt").
- ab 124,00 Euro im Monat
- 2x 1TB NVMe
- keine Setupkosten
- Mindestvertragslaufzeit: 1 Monat
5 - OVH Dedicated Server
OVH ist ein deutscher Komplettanbieter, der auch über Rechenzentren in der EU und in Kanada verfügt. Die einzelnen Hostingprodukte sind gut zu konfigurieren - wenn auch die Webseite ein wenig unübersichtlich erscheint, sind die Optionen klar ersichtlich. Das deutsche Rechenzentrum befindet sich in Frankfurt, in den Paketen enthalten ist unbegrenzter Traffic bei einer 500 MBit/Sekunde Anbindung. Laut eigenen Angaben stehen Performance, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und nicht zuletzt die Nachhaltigkeit (verbesserte Energieeffizienz dank Watercooling) im Vordergrund.
- ab 77,98 Euro im Monat
- 2x 450 GB NVMe
- Setupkosten 59,99 Euro
- Mindestvertragslaufzeit: 1 Monat
Was sind die Vorteile einer NVMe SSD gegenüber einer normalen SATA SSD?
SSD Speicher ist leistbar geworden. Mit fallenden Preisen wurden immer höhere Kapazitäten möglich. Mit Fortschreiten der Technologie wird meistens alles kleiner, schneller und energiesparender - so auch bei der NAND Flash Technologie, die die Grundlage für viele Speichermedien bietet. Die Vorteile von NVM Speichermodulen gegenüber SSD Festplatten liegen auf der Hand:
- weitaus schnellere Zugriffszeiten
- um ein Vielfaches höhere Datenübertragungsraten
- weniger physischer Platzbedarf, ideal für Mobilcomputer
- Unterschiede zwischen HDD, SSD und NVMe SSD
Die Hauptunterschiede zwischen diesen verschiedenen Technologien liegt in der maximalen Datenübertragungsrate und den Latenzzeiten. Mechanische Festplatten (HDD) haben noch bewegliche Teile, dadurch werden die Zugriffszeiten ebenso wie die Datenübertragungsraten begrenzt, ca. bis max. 150 MB/Sekunde. SSD Festplatten haben nur elektronische Bauteile und können über die SATA-Schnittstelle respektable Geschwindigkeiten von bis zu ca. 580 MB/Sekunde erreichen. Die NVMe Module liegen da nochmal ein ordentliches Stück darüber, sie hängen direkt über die PCIe Schnittstelle am Prozessor und können maximal bis zu ca. 4.000 MB/Sekunde erreichen.
Häufig gestellte Fragen
Diese modernen Speichermodule können Übertragungsraten von bis zu 4.000 MB/Sekunde erreichen (PCIe 3.0, 4 Lanes).
Immer dann, wenn möglichst hohe Datenmengen, möglichst verzögerungsfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Zum Beispiel bei firmeninternen Servern, auf denen große Arbeitsdateien liegen, auf die von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zugegriffen wird, oder in Datenbankservern, die soziale Plattformen oder Foren stützen und in ähnlichen Anwendungen.
Ein Server ist immer und überall erreichbar, Internetanschluss vorausgesetzt. Wird er als "managed Server" gemietet, wird er auch für Laien interessant, da der Hoster sämtliche Wartungs- und Konfigurationsarbeiten übernimmt. Ein Server hat viele Anwendungsmöglichkeiten, z.B.:
- Filesharing
- Backup
- zentrale Anlaufstelle für Mitarbeiter
- Datenbankhosting
- Media- und Streamingserver
- Gameserver
- Webserver
Die Abkürzung "IOPS" steht für "Input/Output Operations Per Second" - was zu Deutsch soviel bedeutet wie "Datenübertragungen pro Sekunde". Also je höher, desto schneller und weniger latent - also verzögerungsfreier - der Datenstrom. Der Wert beschreibt die Geschwindigkeit der Kommunikation zwischen Ein-/ und Ausgabeeinheiten und dem Prozessor. Jedes Hindernis zwischen dem Gerät und dem Prozessor, jede "Engstelle" vermindert die IOPS. Je schneller der verwendete Speicher, desto direkter die Anbindung mit möglichst mehreren Datenleitungen (Lanes), desto höher der IOPS Wert. Moderne NAND Flash Speichermodule, wie sie in SSDs und USB Sticks zum Einsatz kommen, haben das Potential zu weit mehr IOPS als die SATA 6 Schnittstelle ermöglicht, weshalb mit NVMe und dem M.2 Slots neue Standards geschaffen werden mussten, um die Möglichkeiten einer direkten PCIe Verbindung besser auszunutzen.
Kein Speichermedium hält ewig. Hier ein kleiner Überblick, wann welche Speichermedien in den roten Bereich kommen:
- optische Speicher wie CDs und DVDs - 10 bis 30 Jahre
- interne Festplatten - 2 bis 5 Jahre
- externe Festplatten - 5 bis 10 Jahre
- SSD Speicher (auch NVMe) - 5 bis 10 Jahre
- USB-Sticks - 2 bis 15 Jahre
Auf die tatsächliche Lebensdauer haben viele Faktoren, wie die Zahl der Zugriffe, Beschädigungen, die Außentemperatur und die Stabilität der Stromversorgung einen maßgeblichen Einfluss. Mindestens ein Backup auf einem anderen Medium ist daher immer empfehlenswert, nur so sind wichtige Daten sicher.
PCIe steht für "Peripheral Component Interconnect Express". Wer in Englisch bewandert ist, dem erschließt sich auch gleich die Bedeutung dieser Abkürzung. Es handelt sich um eine Schnittstelle um Hardware Komponenten mit dem Mainboard zu verbinden. Der direkteste Weg zum Prozessor führt über die besonders datendurchsatzkräftige PCIe Schnittstelle. PCIe löst ältere Standards wie PCI und AGP ab. Die häufigste Verwendung findet diese Schnittstelle bei Grafikkarten und auch NVMe Speichermodulen. Beide Anwendungsbereiche sind auf besonders viele "Input/Output Operations Per second" (IOPS) angewiesen.
M.2 ist eine relativ neuer Steckplatz speziell für kleine NVMe's und WLan-Module. Sie sind über SATA 6 oder PCIe direkt mit dem Prozessor verbunden - was besonders hohe Übertragungsraten ermöglicht. Hier ist gerade beim Kauf eines neuen Mainboards auf das verwendete Protokoll des M.2 Slots zu achten, da sonst selbst ein schnelles NVMe Modul "nur" die Übertragungsraten von SATA 6 (also bis zu ca. 580 MB/Sekunde) erreicht. Gerade in Laptops und kompakten Computern finden sich die M.2 Slots. Je nach Auslegung der Hersteller kann M.2 auf bis zu vier PCIe 3.0 Lanes zugreifen - das ermöglicht mehr als die fünffache Datenübertragungsgeschwindigkeit normaler SSD Festplatten.
Die Abkürzung steht für "Non Volatile Memory Express" was soviel heißt wie "Nicht flüchtiger Speicher Express". AHCI war das übliche Datenübertragungsprotokoll für SSD Festplatten die über SATA 6 verbunden wurden. Mit dem Bedarf an höheren Geschwindigkeiten musste auch ein neueres, moderneres Protokoll her. NVMe. Vorreiter waren die Intel SSD 750 Series, inzwischen gibt es entsprechende Module von sehr vielen namhaften Herstellern. Als Verbindungsstück zum Mainboard dient der M.2 Steckplatz, oder auch spezielle PCIe Erweiterungskarten, auf denen mehrere Speichermodule platziert werden können.
Einen Verbund aus mehreren Speichermedien nennt man RAID. Je nach Konfiguration können so mehrere Speichermedien zu einem sehr großen Speicherkontingent zusammengefasst, gespeicherte Informationen gespiegelt, oder Zugriffszeiten und Übertragungsraten massiv gesteigert werden. Je nach Verwendungszweck (z.B. Fileserver, Datenbank oder Backupserver) kann der RAID Typ in der Serverkonfiguration der jeweiligen Anbieter ausgewählt werden.
Die schnellen Speichermodule gibt es inzwischen von einer Vielzahl verschiedener Hersteller. Intel war Vorreiter der Technologie, aber auch andere namhafte Anbieter bieten inzwischen exzellente Module an, was die Preise immer weiter nach unten und die Qualität sowie die Speicherkapazität nach oben drückt. Hier die von uns empfohlenen Hersteller:
- Samsung (z.B. 970 Evo Plus, bis zu 3.500 MB/Sekunde)
- Sandisk (z.B. Extreme Pro, bis zu 3.400 MB/Sekunde)
- Intel (z.B. 760p, bis zu 3.210 MB/Sekunde)
- Western Digital (z.B. WD Black SN750, bis zu 3.470 MB/Sekunde)
- Crucial (z.B. P1, bis zu 2.000 MB/Sekunde)
SAS ist die serielle Variante, die Weiterentwicklung des SCSI Protokolls. Gerade im Serverbereich findet dieses Protokoll Verwendung - allerdings nur im High-End Bereich und bei Spezialanwendungen. Es ermöglicht dabei eine in etwa doppelt so schnelle Datenübertragungsrate wie SATA 6. Über einen Expander können bis zu 128 Endgeräte auf ein einziges SAS-Kabel gebündelt werden. Redundante Architekturen lassen sich durch Leitungsbündelung und Dual Porting sehr einfach realisieren.
Kommentare
Keine Kommentare