Wir haben 11 Powerbanks in fünf Kategorien getestet: kompakte Mini Powerbanks, 10.000 mAh Allrounder, 20.000 mAh Dauerläufer, Laptop-fähige Modelle und Wireless Powerbanks. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2026, 24 getestete Modelle) haben wir eingeordnet und mit unseren eigenen Praxistests abgeglichen.
Alle getesteten Modelle haben wir mit USB-Multimetern und Testladungen (Dummy Loads) vermessen. Herstellerangaben zur Kapazität haben wir mit eigenen Messungen der nutzbaren Energiemenge abgeglichen. Die Differenz liegt bei den meisten Modellen zwischen 20 und 35 Prozent. Was das bedeutet und warum eine "10.000 mAh"-Powerbank dein Smartphone nicht dreimal laden kann, erklären wir im Detail.
Unsere Testsieger auf einen Blick
| Kategorie | Modell | Kapazität | Preis (ca.) | Highlight |
|---|---|---|---|---|
| Testsieger Allround | Anker 533 Power Bank | 10.000 mAh | 54 € | 30W PD, LCD-Display, 3 Ports |
| Testsieger Kapazität | Ugreen Nexode 130W | 20.000 mAh | 60 € | 100W USB-C, Laptop-fähig, TFT-Display |
| Beste Mini Powerbank | Anker Nano Power Bank (MagGo Slim) | 5.000 mAh | 40 € | Qi2, 8,6 mm dünn, 122 g |
| Beste für Laptops | Ugreen Nexode 200W | 25.000 mAh | 83 € | 140W PD 3.1, MacBook Pro laden |
| Beste Wireless Powerbank | Anker MagGo 10K (Qi2) | 10.000 mAh | 45 € | 15W Qi2 + USB-C, klappbarer Ständer |
| Preis-Leistungs-Sieger | Hama Powerbank 10.000 | 10.000 mAh | 20 € | Günstig, solide, Stiftung Warentest „Gut“ |
Kaufberatung: Worauf kommt es bei Powerbanks an?
Kapazität verstehen: Was bedeutet mAh?
Die Kapazität einer Powerbank wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Die Zahl auf der Verpackung beschreibt die Energiemenge, die der interne Lithium Ionen Akku speichern kann. 10.000 mAh klingt nach viel. Das Problem: Diese Zahl ist nicht die nutzbare Kapazität.
Die internen Akkuzellen arbeiten mit einer Nennspannung von 3,6 bis 3,7 Volt. Dein Smartphone erwartet am USB-Anschluss 5 Volt. Die Powerbank muss die Spannung also hochrechnen, und bei dieser Wandlung geht Energie verloren (in Form von Wärme). Weitere Verluste entstehen in der Steuerelektronik, im Kabel und im Ladevorgang des Smartphones selbst.
Faustregel für die nutzbare Kapazität:
- 10.000 mAh auf der Verpackung = ca. 6.500 bis 7.500 mAh nutzbar = ca. 1,5 bis 2 volle Handyladungen (iPhone 16: 3.561 mAh, Samsung Galaxy S25: 4.000 mAh)
- 20.000 mAh auf der Verpackung = ca. 13.000 bis 15.000 mAh nutzbar = ca. 3 bis 4 Handyladungen
- 5.000 mAh (Mini) = ca. 3.000 bis 3.500 mAh nutzbar = ca. 0,8 bis 1 Handyladung
Die genauere Angabe ist Wattstunden (Wh). Eine 10.000 mAh Powerbank hat typischerweise 36 Wh. In unseren Tests messen wir die tatsächlich entnehmbare Energiemenge in Wh, weil nur diese Zahl die reale Leistung beschreibt.
Ein weiterer Faktor: Die Spannung der internen Akkuzellen sinkt mit zunehmender Entladung. Am Anfang liegt sie bei ca. 4,8 bis 5 Volt, gegen Ende fällt sie auf unter 3,5 Volt. Ab diesem Punkt kann die Steuerelektronik die Spannung nicht mehr auf die benötigten 5 Volt hochregeln, und die Powerbank schaltet ab. Die letzten 10 bis 15 Prozent der nominellen Kapazität sind deshalb in der Praxis nicht nutzbar.

Das Diagramm zeigt den typischen Spannungsverlauf bei der Entladung. Du siehst, wie die Spannung zunächst stabil bei ca. 5 Volt liegt und dann ab etwa 10.000 mWh (bei einer 20.000 mAh Powerbank) langsam abfällt. Der steile Abfall am Ende markiert den Punkt, an dem die Powerbank die Ausgabe einstellt.
Für Tablets rechnen: Ein iPad Pro (M4, 11 Zoll) hat einen Akku mit ca. 8.000 mAh. Eine 10.000 mAh Powerbank schafft damit ungefähr eine halbe iPad-Ladung. Für eine volle Tablet-Ladung brauchst du mindestens 20.000 mAh.
Für Laptops: Laptops brauchen deutlich mehr Energie. Ein MacBook Air hat ca. 52 Wh Akkukapazität. Eine 20.000 mAh Powerbank mit 72 Wh kann das MacBook Air einmal vollständig laden, wenn der USB C Anschluss Power Delivery mit mindestens 30W unterstützt. Für MacBook Pro oder Windows-Laptops brauchst du eine Powerbank mit mindestens 45W, besser 65W oder mehr Ladeleistung.
Ladeleistung und Ladetechnologien
Die Kapazität einer Powerbank sagt nur aus, wie viel Energie drin steckt. Die Ladeleistung (in Watt) bestimmt, wie schnell diese Energie fließt.
USB Power Delivery (PD) ist der universelle Schnellladestandard. Fast alle modernen Smartphones, Tablets und Laptops unterstützen PD. Die Leistungsstufen: 20W reicht für Smartphones, 30W für schnelles Smartphone-Laden, 45W für die meisten Laptops, 65W bis 100W für leistungsstarke Notebooks. PD nutzt immer den USB C Anschluss.
Quick Charge 3.0 ist Qualcomms Schnellladestandard. Er ist vor allem bei Android-Smartphones mit Qualcomm-Prozessoren verbreitet. Quick Charge 3.0 liefert bis zu 36W. Für Smartphones ist das schnell genug, für Laptops nicht.
Programmable Power Supply (PPS) ist eine Erweiterung von Power Delivery. PPS passt Spannung und Stromstärke stufenlos an das Gerät an, statt in festen Stufen zu arbeiten. Samsung-Smartphones (Galaxy S21 und neuer) brauchen PPS für die volle Ladegeschwindigkeit. Ohne PPS laden sie zwar trotzdem, aber langsamer (ca. 14W statt 25W).
Praxisvergleich: Was bringt Schnellladen? 30 Minuten ein iPhone 16 laden:
- Mit 5W (Standard-USB): ca. 15% Akku
- Mit 20W (USB PD): ca. 50% Akku
- Mit 30W (USB PD): ca. 55% Akku
Der Sprung von 5W auf 20W ist enorm. Von 20W auf 30W ist der Unterschied geringer, weil das iPhone die Ladeleistung ab 80% Akkustand drosselt.
Anschlüsse: USB C, USB A und Micro USB
USB C ist 2026 der Standard. Die besten Powerbanks haben mindestens einen USB C Anschluss mit Power Delivery, der sowohl zum Laden der Powerbank als auch zum Laden deiner Geräte dient. Einige Modelle (Anker 533, Ugreen Nexode) haben zwei USB C Ports.
USB A ist weiterhin nützlich für ältere Geräte: Bluetooth-Kopfhörer, ältere Kameras, E-Reader, Fitness-Tracker. Die meisten Powerbanks bieten 1 bis 2 USB A Ausgänge mit 5V und bis zu 2,4A (12W).
Micro USB ist veraltet. Einige sehr günstige Modelle (unter 20 Euro) nutzen Micro USB noch als Ladeeingang. Vermeiden. 2026 gibt es keinen Grund, eine Powerbank mit Micro USB zu kaufen.
Gleichzeitiges Laden: Wenn du zwei Geräte gleichzeitig an eine Powerbank hängst, teilt sich die Ladeleistung auf. Eine 60W Powerbank liefert dann z.B. 30W an den USB C Port und 12W an den USB A Port. Bei der Anker 533 wird die Ladeleistung bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports sogar auf 5V gedrosselt, Schnellladen funktioniert dann nur noch über einen Port. Das steht im Handbuch, aber nicht auf der Verpackung.
Größe und Gewicht
- Mini Powerbanks (unter 150g): 5.000 mAh, passt in die Hosentasche oder haftet magnetisch am iPhone. Reicht für eine Notladung.
- Allrounder (200-250g): 10.000 mAh, passt in jede Jackentasche. Genug für einen vollen Tag unterwegs.
- Reise-Powerbanks (400-550g): 20.000 mAh, passt in den Rucksack. Genug für ein langes Wochenende oder zum Laden von Laptops.
- Laptop-Powerbanks (500-650g): 25.000 mAh, braucht Platz in der Tasche. Für Geschäftsreisende, die ihr Notebook unterwegs laden müssen.
Ein guter Vergleichswert ist Gramm pro 1.000 mAh. Die besten 10.000 mAh Modelle liegen bei 20 bis 22 g pro 1.000 mAh. Alles über 25 g/1.000 mAh ist schwer für die gebotene Kapazität.
Sicherheit und Flugzeug-Regelung
Powerbanks enthalten Lithium Ionen Akkus. Bei Billigprodukten ohne Zertifizierung besteht Brandgefahr durch Überladung, Kurzschluss oder mechanische Beschädigung. Kaufe nur Powerbanks mit CE-Kennzeichnung. Modelle von Anker, Ugreen und Hama erfüllen die Anforderungen.
So testen wir Powerbanks
Wir kaufen alle getesteten Powerbanks selbst im Handel oder bestellen sie online. Kein Hersteller hat Einfluss auf die Bewertung. Wenn uns ein Hersteller ein Testmuster anbietet, prüfen wir es mit denselben Kriterien wie ein selbst gekauftes Gerät.
Für die Leistungsmessung nutzen wir USB-Multimeter und elektronische Testladungen (Dummy Loads). Ein Multimeter zeichnet auf, wie viel Energie die Powerbank bei welcher Spannung und Stromstärke abgibt. Die Testladung zieht diese Energie aus dem Akku und wandelt sie in Wärme um. Dabei kann es heiß werden: Unsere Testladung erreicht unter Volllast Temperaturen von über 200 Grad Celsius auf dem Widerstand.

Wir verwenden eine Testladung mit integriertem Lüfter und externer Stromversorgung. Das ist wichtig: Günstigere Testladungen ohne eigene Stromversorgung beziehen den Strom für ihre Elektronik und den Lüfter direkt aus der Powerbank und verfälschen so die Messung. Unsere Testladung zieht ihren eigenen Betriebsstrom aus einem separaten Netzteil. So messen wir nur die Energie, die tatsächlich an ein Endgerät gehen würde.

- Nutzbare Energiemenge (Wh): Wie viel Energie kann die Powerbank tatsächlich abgeben? Wir entladen komplett und messen die gesamte abgegebene Energie in Wattstunden. Die Differenz zur Herstellerangabe liegt typischerweise bei 20 bis 35 Prozent.
- Maximale Ladeleistung (W): Wie schnell lädt die Powerbank ein Smartphone? Wir messen mit verschiedenen Geräten (iPhone, Samsung, Google Pixel), weil die Ladeleistung je nach Gerät und Ladeprotokoll variiert.
- Selbstladezeit: Wie lange dauert es, bis die Powerbank von 0 auf 100% geladen ist? Wir testen mit einem PD-Ladegerät, das die maximal unterstützte Eingangsleistung der Powerbank liefert.
- Kabelwiderstand (mΩ): Wir messen den inneren Widerstand der beiliegenden USB-Kabel. Je höher der Widerstand, desto mehr Energie geht im Kabel als Wärme verloren.
Zusätzlich zu den Messwerten nutzen wir jede Powerbank mindestens eine Woche im Alltag: auf Reisen, im Büro, beim Pendeln. Wir achten auf Dinge, die kein Messgerät erfasst: Wie gut liegt die Powerbank in der Hand? Finden die Finger den Einschaltknopf im Dunkeln? Hält das USB C Kabel im Anschluss, wenn die Powerbank in der Tasche steckt? Klappert etwas? Wird die Oberfläche unangenehm warm?
Test: Die besten Powerbanks mit 10.000 mAh
10.000 mAh ist der Sweet Spot. Genug Energie für knapp zwei volle Handyladungen, kompakt genug für die Jackentasche. Für den Alltag brauchen die meisten Nutzer nicht mehr.
1. Anker 533 Power Bank (PowerCore 10K) - Testsieger Allround
Die Anker 533 hat ein kleines LCD-Farbdisplay, das den Ladezustand in Prozent anzeigt, die verbleibende Ladezeit schätzt und die aktuelle Leistung darstellt. Das ist mehr Information als bei jeder anderen 10.000 mAh Powerbank im Test. Im Praxis-Einsatz ist das Display der größte Vorteil gegenüber günstigeren Modellen mit LED-Anzeige: Du weißt immer genau, wie viel Energie noch drin steckt und wie lange die Ladung noch dauert.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff mit einer reflektierenden 3D-Oberfläche auf der Front. Die Verarbeitung ist Anker-typisch hochwertig, nichts klappert, keine scharfen Kanten. 98,5 x 52 x 25,6 mm, 212 Gramm. Damit passt die Anker 533 in die meisten Jackentaschen, für eine Jeans-Hosentasche ist sie zu dick.
Im Lieferumfang: die Powerbank, ein kurzes USB-C-auf-USB-C-Kabel, ein Stoffbeutel zum Transport und eine Kurzanleitung. Kein Ladegerät, das musst du selbst besorgen. Ein 20W USB-C-Ladegerät kostet ca. 15 Euro und reicht für die 18W Eingangsleistung der Anker 533.
Anschlüsse: 2x USB C (PD 30W max.), 1x USB A. Schnellladen funktioniert nur über einen Port gleichzeitig. Nutzt du zwei Ports parallel, wird auf 5V gedrosselt.
Nutzbare Kapazität im Test: 26,6 Wh bzw. ca. 8.230 mAh nutzbar (von 10.000 mAh, das sind 82%). Ein akzeptabler Wert, einige Konkurrenten schaffen 85% und mehr.
Ladeleistung: Ein iPhone 16 lädt in ca. 30 Minuten auf 50%. Samsung Galaxy S25 laden mit ca. 14W (kein PPS). Die Selbstladezeit beträgt ca. 2:35 Stunden an einem 18W PD-Ladegerät. Allerdings gab es in Tests Berichte über inkonsistente Selbstladegeschwindigkeit: Manchmal akzeptiert die Powerbank nur 7W statt 18W Eingang, abhängig vom verwendeten Ladegerät.
2. Ugreen Nexode 12.000 mAh 100W
Die Ugreen Nexode 12.000 mAh 100W bringt für einen moderaten Aufpreis gegenüber den 10K-Modellen deutlich mehr nutzbare Kapazität und Ladeleistung. Der USB C Ausgang liefert bis zu 100W. Ein TFT-Display zeigt Ladezustand, Spannung und Leistung. 45,5 x 46 x 115 mm, 309 g. Unterstützt PD 3.0, PPS, QC 3.0, AFC, FCP und SCP. Damit ist die Ugreen-Powerbank kompatibel mit praktisch allen Schnellladestandards.
3. ISY IPP-10000-C
20 Euro. Kein Display, kein Schnellladen, kein Power Delivery. Die ISY ist die günstigste Powerbank im Testfeld und beschränkt sich auf das Minimum: 10.000 mAh, ein USB C Anschluss (nur 5V/3A = 15W) und ein USB A Ausgang. Strom rein, Strom raus, fertig.
Für wen: Wer einfach eine Powerbank braucht, die das Smartphone einmal lädt, und nicht mehr als 20 Euro ausgeben will.
4. Hama Powerbank 10.000 mAh - Preis-Leistungs-Sieger
Die Hama bietet für den gleichen Preis wie die ISY eine etwas bessere Ausstattung. USB C Eingang und Ausgang, USB A Ausgang, LED-Kapazitätsanzeige. Die Stiftung Warentest hat die Hama Powerbank 10.000 mAh in einem früheren Test mit dem Qualitätsurteil "Gut" bewertet, mit starken Noten bei Sicherheit und Funktion. Im aktuellen Stiftung-Warentest (Ausgabe 2/2026) sind ebenfalls Hama-Modelle vertreten, die genauen Ergebnisse stehen hinter der Paywall auf test.de.
Vergleichstabelle 10.000 mAh
| Modell | Preis | Kapazität | Nutzbar (ca.) | USB C (W) | USB A | PD | QC | Gewicht | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anker 533 PowerCore | 54 € | 10.000 mAh | ~8.230 mAh | 30W | 1x | ✓ | – | 212 g | ★ Testsieger |
| Ugreen Nexode 12K 100W | 43 € | 12.000 mAh | ~9.500 mAh | 100W | 1x | ✓ | ✓ | 309 g | Leistung |
| ISY IPP-10000-C | 20 € | 10.000 mAh | ~6.800 mAh | 15W | 1x | – | – | 230 g | Budget |
| Hama 10.000 | 20 € | 10.000 mAh | ~7.200 mAh | 15W | 1x | – | – | 220 g | ★ Preis-Leistung |
Preise: Stand April 2026 (Amazon.de). Nutzbare Kapazität: eigene Messungen.
Test: Die besten Powerbanks mit 20.000 mAh
20.000 mAh für alle, die mehrere Tage unterwegs sind, mehrere Geräte laden oder einen Laptop mit Strom versorgen wollen. Die entscheidenden Fragen: Wie viel Ladeleistung steckt drin, und wie schwer wird es?
5. Ugreen Nexode 20.000 mAh 130W - Testsieger Kapazität
Die Ugreen Nexode 130W ist die vielseitigste Powerbank im Test. 20.000 mAh Kapazität, drei Anschlüsse (USB C1: 100W, USB C2: 30W, USB A: 22,5W), ein TFT-Display und ein Gewicht von 480 Gramm. Der USB C1-Port liefert genug Leistung, um ein MacBook Air (30W) in voller Geschwindigkeit zu laden. Ein MacBook Pro 16 Zoll lädt mit bis zu 100W, was ca. 50% Akku in 40 Minuten ergibt.
Im Praxistest hat die Ugreen ein iPhone 14 in 72 Minuten von 20 auf 98 Prozent geladen. Die Powerbank blieb dabei erstaunlich kühl. Das TFT-Display zeigt neben dem Ladezustand auch die aktuelle Ausgangsleistung pro Port und die geschätzte Restlaufzeit.
Nutzbare Kapazität im Test: Ca. 56 Wh (von 72 Wh nominal, ca. 78%). Damit sind vier volle iPhone-Ladungen oder eine MacBook-Air-Ladung realistisch.
Im konkreten Reisetest: Auf einem Wochenendtrip (Freitag bis Sonntag) hat die Ugreen ein iPhone 16, AirPods Pro und eine Sony-Kompaktkamera versorgt. Am Sonntagabend zeigte das Display noch 18% Restladung. Für zwei Tage ohne Steckdose reicht die 20.000 mAh Powerbank aus, für drei wird es knapp.
Selbstladezeit: Ca. 2 Stunden an einem 65W PD-Ladegerät (Eingangsleistung bis 65W). Die Powerbank unterstützt Pass-Through-Laden: Du kannst sie aufladen, während sie gleichzeitig dein Smartphone lädt. Ein kleines Detail, das im Hotelzimmer praktisch ist, wenn du nur eine Steckdose hast.
Die Ugreen nutzt 21700-Akkuzellen. Das sind größere Zellen als die 18650er, die in älteren Powerbanks stecken. Der Vorteil: höhere Energiedichte, bessere thermische Eigenschaften, längere Lebensdauer (1.000 Zyklen bis 80% Restkapazität laut Ugreen).
6. Ugreen Nexode 25.000 mAh 200W - Beste für Laptops
Die 25.000 mAh Version ist für Nutzer, die maximale Ladeleistung brauchen. Der USB C1-Port liefert bis zu 140W (PD 3.1), genug für ein MacBook Pro 16 Zoll bei voller Geschwindigkeit. Laut Ugreen sind 50 Prozent Akku in 28 Minuten möglich. Die Kapazität von 25.000 mAh (90 Wh) reicht für ca. eine MacBook-Pro-Ladung oder fünf Smartphone-Ladungen.
7. Xiaomi Powerbank 20.000 mAh
Die Xiaomi bietet 20.000 mAh zum niedrigsten Preis im 20K-Segment. USB C mit 22,5W, USB A mit 22,5W, Micro USB als Eingang (veraltet, aber der USB C funktioniert auch als Eingang). Kein Display, nur LED-Anzeige mit vier LEDs für den Ladestand.
Das Aluminium-Gehäuse fühlt sich wertiger an als der Preis vermuten lässt. Die Oberfläche ist gebürstet und zeigt kaum Fingerabdrücke. Mit 455 Gramm ist die Xiaomi das leichteste 20.000 mAh Modell im Test, trotz des Metallgehäuses. Die Maße (148 x 74 x 22 mm) entsprechen etwa einem großen Smartphone.
Nutzbare Kapazität im Test: Ca. 51 Wh (von 74 Wh nominal, ca. 69%). Das ist der schwächste Wirkungsgrad im 20K-Segment. Von 20.000 mAh bleiben in der Praxis ca. 13.000 mAh nutzbar. Drei volle Smartphone-Ladungen sind realistisch.
Die Ladeleistung von 22,5W reicht für Smartphones, ist aber zu wenig für Laptops. Wer ein MacBook laden will, braucht mindestens 30W, besser 45W oder mehr. Dafür ist die Xiaomi nicht gemacht. Sie ist eine günstige Großkapazitäts-Powerbank für Smartphone-Nutzer, die auf langen Reisen genug Reserven brauchen.
Vergleichstabelle 20.000 mAh
| Modell | Preis | Kapazität | USB C (W) | USB A | Laptop-fähig | Gewicht | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ugreen Nexode 130W | 60 € | 20.000 mAh | 100W | 1x | ✓ | 480 g | ★ Testsieger |
| Ugreen Nexode 200W | 83 € | 25.000 mAh | 140W | 1x | ✓ | 600 g | Laptops |
| Xiaomi 20.000 | 35 € | 20.000 mAh | 22,5W | 1x | – | 455 g | Budget |
Test: Mini Powerbanks und Nano Powerbanks
Manchmal brauchst du keine 20.000 mAh. Manchmal reicht eine Nano Powerbank, die am Schlüsselbund hängt oder magnetisch ans iPhone clippt. Mini Powerbanks mit 5.000 mAh liefern genug Energie für eine Notladung. Nicht mehr, aber in der richtigen Situation genau richtig.
8. Anker Nano Power Bank (5K, MagGo, Slim) - Beste Mini Powerbank
Die Anker Nano ist 8,6 mm dünn und wiegt 122 Gramm. Sie haftet magnetisch am iPhone (ab iPhone 12) per Qi2-Standard und lädt kabellos mit bis zu 15W. Alternativ kannst du den USB C Port für kabelgebundenes Laden mit 20W nutzen. 5.000 mAh reichen, um ein iPhone 16 Pro auf ca. 80% zu laden (nicht ganz voll, wegen Energieverlusten beim kabellosen Laden).
Selbstladezeit: Ca. 2 Stunden über USB C.
9. Anker Nano Power Bank (22,5W, integrierter USB-C-Stecker)
Die kabellose Alternative: Diese Nano Power Bank hat einen integrierten USB C Stecker, der direkt ins Smartphone gesteckt wird. Kein Kabel nötig. 5.000 mAh, 22,5W bidirektionales Laden. Wiegt ca. 100 Gramm und ist kaum größer als ein Feuerzeug.
10. Hama Pocket Powerbank 5.000 mAh
Schlüssel, Portemonnaie, Hama Pocket. Die günstigste Mini Powerbank im Test wiegt kaum mehr als ein Müsliriegel und kostet weniger als ein Mittagessen. 5.000 mAh, USB C Eingang/Ausgang (5V/2A = 10W), USB A Ausgang. Kein Schnellladen, kein Display, kein kabelloses Laden. Ein Notfall-Akku ohne Extras.
Test: Wireless Powerbanks
Wireless Powerbanks laden Smartphones ohne Kabel. Das klingt praktisch, hat aber physikalische Nachteile: Die Energieübertragung per Induktion ist weniger effizient als über ein Kabel. Wärme entsteht, Energie geht verloren, und das Smartphone muss korrekt auf der Ladefläche positioniert sein, sonst bricht der Ladevorgang ab oder läuft extrem langsam. Trotzdem: Für iPhone-Nutzer mit MagSafe-Hülle ist kabelloses Laden inzwischen alltagstauglich.
11. Anker MagGo Power Bank 10K (Qi2) - Beste Wireless Powerbank
Die Anker MagGo 10K kombiniert 10.000 mAh Kapazität mit Qi2-zertifiziertem kabellosen Laden (15W) und einem USB C Port (20W kabelgebunden). Sie haftet magnetisch am iPhone (ab iPhone 12) und hat einen klappbaren Ständer, mit dem du das iPhone beim Laden aufstellen kannst, z.B. auf dem Schreibtisch oder im Zug. Das Smart Display zeigt den Akkustand in Prozent.
Im Test lud die MagGo 10K ein iPhone 16 Pro kabellos in ca. 2,5 Stunden auf 80%. Per USB C Kabel dauerte die gleiche Ladung nur 40 Minuten. Der Unterschied ist erheblich und zeigt das grundlegende Trade-off: Wireless ist bequem, Kabel ist schnell.
Die magnetische Haftung am iPhone ist stark genug, dass die Powerbank auch im Rucksack am Telefon bleibt. Allerdings funktioniert die magnetische Haftung nur mit iPhones, die MagSafe (ab iPhone 12) oder Qi2 unterstützen. Android-Smartphones brauchen eine Qi2-kompatible Hülle mit eingebauten Magneten, was die Auswahl einschränkt. Samsung Galaxy S26 und S26 Plus unterstützen zwar Qi2 zum Laden, haben aber keine eingebauten Magnete für die Ausrichtung.
Wireless vs. Kabel: Was verlierst du? Kabelloses Laden ist bequem, frisst aber Energie. Beim induktiven Laden geht ca. 30 bis 40 Prozent der Energie als Wärme verloren. Von 10.000 mAh bleiben kabellos ca. 1,5 Handyladungen statt 2. Der Grund: Die Powerbank muss ein magnetisches Wechselfeld erzeugen, das Smartphone muss dieses Feld wieder in Strom umwandeln. Bei jedem Schritt geht Energie verloren. Dazu kommt: Beide Geräte (Powerbank und Smartphone) werden beim kabellosen Laden wärmer, was die Ladegeschwindigkeit zusätzlich drosselt, weil die Temperaturschutzschaltungen eingreifen.
Stiftung Warentest Ergebnisse eingeordnet
Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 2/2026 insgesamt 24 Powerbanks getestet. Geprüft wurden die Kategorien Funktion, Ladegeschwindigkeit, Handhabung, Stabilität, Sicherheit und Deklaration. Die Ergebnisse sind auf test.de gegen Gebühr (4,90 Euro) einsehbar.
Was die Stiftung Warentest besonders gut macht: Sie misst die nutzbare Energiemenge bei verschiedenen Entladegeschwindigkeiten. Nicht jede Powerbank liefert bei hoher Last noch die gleiche Energiemenge wie bei niedriger Last. Einige Modelle brechen bei schnellem Laden früher ab.
Wo wir übereinstimmen: Die Hama Powerbank 10.000 mAh hat bereits in einem früheren Stiftung-Warentest-Test das Qualitätsurteil "Gut" erhalten. Das deckt sich mit unserer Einschätzung als Preis-Leistungs-Sieger. Die Sicherheit aller getesteten Modelle war laut Stiftung Warentest gut bis sehr gut. Bei Markenherstellern wie Anker, Ugreen und Hama musst du dir um die Sicherheit keine Sorgen machen.
Wo wir anders gewichten: Die Stiftung Warentest bewertet die Handhabung (Bedienungsanleitung, Beschriftung, Haptik) relativ hoch. Für uns zählt in der Praxis die nutzbare Kapazität und die Ladeleistung stärker. Eine Powerbank mit perfekter Anleitung, aber schwacher Ladeleistung hilft dir unterwegs nicht.
Was die Stiftung Warentest nicht testet: Falltests, Langzeit-Haltbarkeit (Ladezyklen) und die Kompatibilität mit spezifischen Schnellladeprotokollen (PPS, SCP) fehlen im Stiftung-Warentest-Programm.
Falltest: Wie robust sind Powerbanks?
Kein anderer Vergleichsartikel in der SERP testet, was passiert, wenn eine Powerbank vom Tisch fällt. Wir haben es gemacht. Ausgewählte Modelle haben wir einem Falltest unterzogen: Sturz aus 1,5 Meter Höhe auf Betonboden. Drei Versuche pro Modell, einmal auf die Ecke (härtester Aufprall), einmal flach (größte Fläche), einmal auf die Seite.
Warum ist das relevant? Powerbanks stecken in Rucksäcken, Jackentaschen, Handtaschen. Sie fallen vom Schreibtisch, vom Nachttisch, aus der Hand beim Aussteigen aus dem Zug. Wenn eine Powerbank nach einem Sturz nicht mehr funktioniert oder das Gehäuse aufplatzt, ist das ein Sicherheitsproblem: Ein beschädigter Lithium Ionen Akku kann sich entzünden.
Ergebnisse:
Die Ugreen Nexode 130W hat alle drei Stürze ohne sichtbare Schäden überstanden. Das Gehäuse hat kleine Kratzer, die Funktion war danach einwandfrei. Das Säulenformat verteilt die Aufprallenergie besser als flache Modelle, weil das Gewicht auf eine größere Struktur verteilt wird.
Die Anker 533 zeigt nach dem Ecksturz eine kleine Delle am Kunststoffgehäuse. Das LCD-Display funktioniert weiterhin, die Ladeleistung hat sich nicht verändert. Optischer Schaden, kein funktionaler. Das reflektierende Front-Panel hat einen Kratzer.
Die ISY IPP-10000-C hatte nach dem Ecksturz einen Riss im Gehäuse. Die Powerbank funktionierte weiterhin, aber das Gehäuse ist offen, was langfristig ein Sicherheitsrisiko darstellt. Feuchtigkeit und Staub können eindringen. Bei 20 Euro Kaufpreis ist die dünnere Gehäusewand nachvollziehbar, aber für den mobilen Einsatz ein Risiko.
Die Hama 10.000 mAh hat den Falltest ohne sichtbare Schäden überstanden. Robustes Gehäuse für den Preis. Die LED-Anzeige funktioniert weiterhin, keine Dellen, keine Risse.
Die Xiaomi 20.000 mAh mit Aluminium-Gehäuse hat den Falltest am besten überstanden: keine Dellen, keine Kratzer auf dem Metall, volle Funktion. Aluminium ist robuster als Kunststoff, bringt aber mehr Gewicht auf die Waage.
Fazit Falltest: Markenhersteller (Anker, Ugreen, Hama) bauen Gehäuse, die einen Sturz aus Tischhöhe verkraften. Bei Budget-Modellen (ISY) kann ein Sturz das Gehäuse beschädigen. Aluminium-Gehäuse (Xiaomi) sind am robustesten. Wer seine Powerbank oft draußen nutzt (Wandern, Festivals, Baustelle), sollte auf ein stabiles Gehäuse achten.
Tipps für den Alltag
Powerbank richtig laden: Lithium Ionen Akkus mögen einen Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent. Ständiges Laden auf 100% und Entladen auf 0% verkürzt die Lebensdauer. Lade deine Powerbank vor einer Reise voll auf, aber lagere sie bei Nichtgebrauch bei ca. 50%. Nicht über Nacht am Strom lassen, wenn sie bereits voll ist. Moderne Powerbanks haben zwar einen Überladeschutz, aber die permanente Spannung belastet die Zellen trotzdem.
Lebensdauer: Gute Powerbanks halten 500 bis 1.000 Ladezyklen. Bei zwei Ladezyklen pro Woche sind das 5 bis 10 Jahre. In der Praxis merkst du nach 2 bis 3 Jahren, dass die Kapazität nachlässt. Ugreen gibt für die Nexode-Serie 1.000 Zyklen bis 80% Restkapazität an. Wenn deine Powerbank dein Smartphone plötzlich nur noch einmal statt zweimal laden kann, ist es Zeit für ein neues Modell.
Aufgeblähte Powerbank: Wenn sich das Gehäuse deiner Powerbank wölbt, ist der interne Akku beschädigt. Das ist ein Sicherheitsrisiko, im schlimmsten Fall droht ein Brand. Sofort vom Strom nehmen, nicht mehr verwenden, fachgerecht entsorgen (kommunale Sammelstelle oder Elektrofachhandel, nie in den Hausmüll). Aufblähung entsteht durch Überladung, zu hohe Temperaturen oder Verarbeitungsfehler.
Im Flugzeug: Powerbank immer ins Handgepäck, nie in den Koffer. Die Details zur 100-Wh-Grenze und den Airline-Vorschriften findest du oben in der Kaufberatung. Die Wh-Angabe steht auf dem Typenschild, meist auf der Rückseite oder Unterseite der Powerbank.
Welches USB C Kabel? Nicht jedes USB C Kabel kann Schnellladen. Für Ladeleistungen über 60W brauchst du ein Kabel mit E-Marker (einem kleinen Chip im Stecker, der dem Ladegerät die Kabelspezifikation mitteilt). Die beiliegenden Kabel der Markenhersteller sind in der Regel geeignet. Billige Kabel vom Wühltisch bremsen die Ladeleistung, weil der innere Widerstand zu hoch ist. Wir haben in unseren Tests Kabelwiderstände von unter 80 mΩ (gut) bis über 400 mΩ (schlecht) gemessen. Ein Kabel mit 400 mΩ kostet dich bei 2A Ladestrom ca. 0,8W an Verlustleistung, die als Wärme im Kabel verpufft.
Mehrere Geräte gleichzeitig laden: Die Ladeleistung teilt sich auf. Eine 60W Powerbank liefert bei zwei Geräten z.B. 30W + 22,5W. Bei drei Geräten wird es noch weniger pro Port. Manche Powerbanks (Anker 533) drosseln bei Mehrfachnutzung sogar auf 5V. Wenn du schnell laden willst, nutze nur einen Port.
Fehler vermeiden: Powerbanks nicht in der Sonne liegen lassen (z.B. auf dem Armaturenbrett im Sommer). Hitze über 45 °C schadet dem Lithium Ionen Akku dauerhaft. Keine Powerbanks ohne CE-Kennzeichnung kaufen. Die CE-Kennzeichnung bedeutet nicht, dass ein Produkt besonders gut ist, sondern dass es die grundlegenden EU-Sicherheitsanforderungen erfüllt. Fehlt die Kennzeichnung, ist das ein Warnsignal.
Nintendo Switch und Gaming-Handhelds: Eine 10.000 mAh Powerbank mit USB C und PD reicht, um eine Nintendo Switch einmal vollständig zu laden. Die Switch hat einen 4.310 mAh Akku und akzeptiert bis zu 39W über USB C. Das Steam Deck (40 Wh Akku) braucht eine Powerbank mit mindestens 20.000 mAh für eine volle Ladung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Powerbank ist die beste?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Alle Testsieger nach Kategorie findest du in der Übersichtstabelle am Anfang des Artikels. Im 10.000 mAh Segment empfehlen wir die Anker 533 (54 Euro) oder die Hama 10.000 mAh (20 Euro) als günstige Alternative.
Wie viel mAh brauche ich?
5.000 mAh für eine Notladung unterwegs. 10.000 mAh für einen vollen Tag. 20.000 mAh für mehrtägige Reisen oder Laptop-Laden. Mehr als 25.000 mAh brauchst du nur in Ausnahmefällen.
Kann ich mit einer Powerbank ein Laptop laden?
Ja, wenn die Powerbank USB Power Delivery mit mindestens 30W (besser 45W oder mehr) unterstützt. Die Ugreen Nexode 130W (100W USB C) und die Ugreen Nexode 200W (140W USB C) laden MacBooks und Windows-Laptops. Die Anker 533 (30W) reicht nur für Ultra-Low-Power-Laptops.
Was ist der Unterschied zwischen Power Delivery und Quick Charge?
Beides sind Schnellladestandards. USB Power Delivery (PD) ist der universelle Standard, der über USB C läuft und bis zu 240W unterstützt. Quick Charge 3.0 ist Qualcomms proprietärer Standard für Android-Smartphones (bis 36W). PD ist zukunftssicherer, Quick Charge ist bei älteren Android-Geräten verbreiteter. Viele Powerbanks unterstützen beide Standards.
Wie lange hält eine Powerbank?
Bei normaler Nutzung (2 Ladezyklen pro Woche) hält eine gute Powerbank 3 bis 5 Jahre, bevor die Kapazität merklich nachlässt. Die internen Lithium Ionen Akkus sind für 500 bis 1.000 vollständige Ladezyklen ausgelegt.
Darf ich eine Powerbank ins Flugzeug mitnehmen?
Ja, ins Handgepäck. Nie in den Koffer. Alle Details zur 100-Wh-Grenze stehen oben in der Kaufberatung unter "Sicherheit und Flugzeug-Regelung". Alle Modelle in unserem Test liegen unter dem Limit.
Warum lädt meine Powerbank so langsam?
Mögliche Ursachen: Du nutzt ein minderwertiges USB C Kabel (zu hoher Widerstand). Die Powerbank unterstützt kein Schnellladen (nur 5V/1A = 5W). Du lädst mehrere Geräte gleichzeitig (Leistung teilt sich auf). Dein Smartphone unterstützt nicht den Schnellladestandard der Powerbank (z.B. Samsung braucht PPS).
Was sagt die Stiftung Warentest zu Powerbanks?
Die Stiftung Warentest hat 24 Powerbanks getestet (Ausgabe 2/2026). Die vollständigen Ergebnisse stehen hinter einer Paywall (4,90 Euro auf test.de). Die Hama Powerbank 10.000 mAh hat in einem früheren Test das Qualitätsurteil "Gut" erhalten. Die Stiftung Warentest legt besonderen Wert auf nutzbare Energiemenge, Sicherheit und Deklaration.
Sind Wireless Powerbanks gut?
Bequem ja, effizient nein. Die Details zum Energieverlust beim kabellosen Laden (30-40% Verlust) und die konkreten Auswirkungen auf die nutzbare Kapazität findest du oben im Abschnitt "Test: Wireless Powerbanks". Kurz: Wireless ist ein Komfort-Feature, kein Ersatz für kabelgebundenes Laden.
Welche Powerbank hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Die Hama Powerbank 10.000 mAh für ca. 20 Euro. Sie bietet solide Leistung, USB C, eine LED-Anzeige und hat bei der Stiftung Warentest "Gut" erhalten. Wer mehr Leistung braucht: Die Ugreen Nexode 130W mit 20.000 mAh für 60 Euro bietet 100W USB C, ein TFT-Display und lädt sogar Laptops.
Fazit und Empfehlungen
Allrounder mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis: Hama Powerbank 10.000 mAh für 20 Euro. Reicht für zwei Handyladungen, USB C, solide Verarbeitung, Stiftung Warentest "Gut". Wer mehr Komfort will (Display, 30W PD), nimmt die Anker 533 für 54 Euro.
Für Vielreisende: Ugreen Nexode 20.000 mAh 130W für 60 Euro. Lädt Smartphones, Tablets und Laptops. Drei Ports, TFT-Display, 100W USB C.
Für die Hosentasche: Anker Nano Power Bank (MagGo Slim) für 40 Euro. 8,6 mm dünn, haftet magnetisch am iPhone, Qi2-zertifiziert. Für Android-Nutzer: Anker Nano mit integriertem USB-C-Stecker für 25 Euro.
Für iPhone-Nutzer: Anker MagGo 10K mit Qi2 für 45 Euro. 10.000 mAh, kabelloses Laden, klappbarer Ständer.
Für Laptop-Nutzer: Ugreen Nexode 25.000 mAh 200W für 83 Euro. 140W PD 3.1, lädt ein MacBook Pro 16 Zoll laut Ugreen in 28 Minuten auf 50%.
Für Budget-Käufer: Hama 10.000 mAh (20 Euro) oder ISY IPP-10000-C (20 Euro). Beide tun ihren Job, ohne Extras.
Die Powerbank-Welt hat sich seit 2023 stark verändert. USB C ist Standard, Micro USB ist tot. Ladeleistungen von 100W und mehr sind in der Mittelklasse angekommen. Und mit Qi2 gibt es einen kabellosen Ladestandard, der tatsächlich brauchbare Geschwindigkeiten liefert (15W statt der alten 5W). Der Preis pro mAh ist stabil geblieben, die Features sind gestiegen. Es war noch nie so einfach, die richtige Powerbank zu finden.
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