Kostenlose Cookie-Banner sind 2026 für viele Websites eine pragmatische Einstiegslösung, wenn Sie technisch nicht notwendige Cookies und Tracking einsetzen und dafür eine saubere Einwilligung nach TDDDG und DSGVO benötigen. Der Begriff Kostenlose Cookie-Banner meint dabei meist Cookie Consent Tools oder eine Consent Management Plattform, die ohne laufende Lizenzkosten nutzbar ist, aber oft Limits bei Domains, Seitenaufrufen oder Funktionen hat.

Rechtlich ist die Grundlage in Deutschland klar: Für das Speichern von Informationen auf dem Endgerät oder den Zugriff darauf gilt laut eRecht24 zum TDDDG § 25 Abs. 1, dass dies nur mit Einwilligung auf Basis klarer und umfassender Informationen zulässig ist. Die früheren TTDSG-Regelungen wurden laut eRecht24 zur Überführung ins TDDDG im Mai 2024 in das TDDDG überführt, und der Entwurf der ePrivacy-Verordnung wurde laut eRecht24 zum Rückzug der ePrivacy-Verordnung im Februar 2025 zurückgezogen.

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Kostenlose Cookie-Banner wie Cookiebot, Real Cookie Banner und CCM19 bieten Consent-Management, aber kostenlose Tarife sind oft durch Traffic, Domains oder Integrationsumfang eingeschränkt.
  • Für Tracking-Cookies und andere technisch nicht notwendige Cookies ist laut eRecht24 eine Einwilligung der Nutzer erforderlich, nicht nur ein Hinweisbanner.
  • Ein DSGVO Cookie-Banner muss laut eRecht24 zwei gleichwertige Buttons für „Akzeptieren“ und „Ablehnen“ sowie eine Widerrufsmöglichkeit enthalten.
  • § 25 Abs. 1 TDDDG verlangt laut eRecht24 klare und umfassende Informationen, bevor Zugriff auf Endgeräteinformationen erlaubt ist.
  • Eine Consent Management Plattform verwaltet und dokumentiert Einwilligungen und klärt Besucher per Banner oder Popup über Dienste auf, laut Impressum-Generator.de.
  • Für WordPress nennt Kopf&Stift Real Cookie Banner mit 4,9★ sowie CCM19 Free Plan mit 4,6★, beide mit Consent Mode v2, laut Kopf&Stift.
  • Ein CMP Vergleich sollte 2026 immer prüfen, ob Google Consent Mode v2, Protokollierung, Widerruf und Blockieren vor Einwilligung technisch zuverlässig umgesetzt werden.

Wenn Sie Analyse, Marketing oder Tracking nutzen, brauchen Sie ein Cookie-Banner, das eine echte Einwilligung einholt und nicht notwendige Skripte bis dahin blockiert. Laut eRecht24 zu Tracking-Cookies ist für Tracking-Cookies oder andere technisch nicht notwendige Cookies eine Einwilligung der Nutzer erforderlich. Das betrifft in der Praxis typischerweise Tools wie Google Analytics, Google Ads, Meta Pixel oder A/B-Testing, sobald dabei Informationen im Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden.

Die zentrale nationale Norm ist § 25 Abs. 1 TDDDG: Die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers oder der Zugriff auf dort gespeicherte Informationen ist laut eRecht24 zum Wortlaut des § 25 Abs. 1 TDDDG nur zulässig, wenn der Endnutzer auf Grundlage klarer und umfassender Informationen eingewilligt hat. Für Betreiber in DACH ist wichtig, dass diese Logik nicht nur Cookies im engeren Sinne betrifft, sondern auch ähnliche Speichermechanismen im Browser.

Zur zeitlichen Einordnung: Die Regelungen aus dem TTDSG, das am 01.12.2021 in Kraft trat, wurden laut eRecht24 zur Überführung TTDSG in TDDDG im Mai 2024 in das TDDDG überführt. Gleichzeitig ist der oft erwartete EU-Rahmen in Form der ePrivacy-Verordnung auf absehbare Zeit vom Tisch, weil der Entwurf laut eRecht24 zum Rückzug durch die EU-Kommission im Februar 2025 zurückgezogen wurde und somit nicht mehr in Kraft treten wird.

Für Prosumer auf hash.de ist damit vor allem die Umsetzungsfrage relevant: Welche Kostenlose Cookie-Banner taugen technisch für WordPress, Shopify oder eine statische Seite, und wo liegen typische Gratis-Limits? Im weiteren Verlauf geht es um Cookie Consent Tools wie Cookiebot, Real Cookie Banner, CCM19, Complianz sowie einfache WordPress-Plugins, und darum, welche Option für Ihr Setup die geringste Compliance- und Wartungslast erzeugt. Wer parallel noch weitere digitale Tools für Ihr Business evaluiert, sollte Consent als Grundbaustein betrachten, weil es Analytics und Marketing direkt beeinflusst.

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Ein DSGVO Cookie-Banner ist kein reines Design-Element, sondern ein technisches Kontrollsystem für Skripte und Datenflüsse. Laut eRecht24 zu Pflichtinhalten von Cookie-Consent-Bannern müssen Cookie-Consent-Banner zwingend zwei gleichwertige Buttons („Akzeptieren“ und „Ablehnen“) sowie eine Möglichkeit zum Widerruf der Einwilligung enthalten. „Gleichwertig“ zielt in der Praxis auf eine vergleichbare Sichtbarkeit und Erreichbarkeit ab, damit Ablehnen nicht versteckt wird.

Zusätzlich ist die Informationspflicht aus § 25 Abs. 1 TDDDG technisch umzusetzen: Laut eRecht24 zu § 25 Abs. 1 TDDDG ist Zugriff auf Endgeräteinformationen nur mit Einwilligung auf Basis klarer und umfassender Informationen zulässig. Für Ihre Bannertexte und die Detailansicht bedeutet das: Zwecke (Statistik, Marketing), konkrete Dienste, Verantwortliche, Laufzeiten oder Speicherdauer sowie ein nachvollziehbarer Widerrufsweg müssen auffindbar sein.

Hier kommt die Consent Management Plattform ins Spiel. Laut Impressum-Generator.de zur Definition einer Consent-Management-Plattform verwaltet und dokumentiert eine CMP Einwilligungen zur Datenverarbeitung und klärt Website-Besucher per Banner oder Popup über genutzte Dienste auf, holt Einwilligungen ein und dokumentiert diese nach DSGVO-Richtlinien. Für Unternehmer ist die Dokumentation praktisch, weil Sie bei internen Audits oder bei Rückfragen nachvollziehen können, ob und wann Consent erteilt wurde.

Auf der technischen Ebene sollten Sie 2026 insbesondere folgende Punkte prüfen, weil sie bei kostenlosen Tarifen häufig eingeschränkt sind:

  • Blockierung vor Einwilligung: Skripte und Tags dürfen erst nach Zustimmung feuern, sonst entsteht ein Compliance-Bruch, auch wenn das Banner optisch korrekt ist.
  • Protokollierung: Einwilligungen sollten exportierbar oder zumindest nachvollziehbar abrufbar sein, inklusive Zeitstempel und Consent-Status je Kategorie.
  • Google Consent Mode v2: Wenn Sie Google Ads oder GA4 nutzen, ist die korrekte Signalisierung des Consent-Status ein technischer Standardfall, der häufig eigene Templates oder Integrationen erfordert.
  • Cookie-Scanning: Automatisches Erkennen neuer Cookies reduziert Wartungsaufwand, ist aber in Gratis-Tarifen oft deaktiviert oder nur eingeschränkt nutzbar.

Im Alltag sind zwei Klassen zu unterscheiden: dauerhaft kostenlose Cookie-Banner (meist als WordPress Cookie Plugin) und professionelle CMPs mit kostenloser Testphase. Für einen belastbaren CMP Vergleich 2026 lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Vergleichsseiten mit Update-Datum, damit Sie keine veralteten Feature-Stände übernehmen. So nennt Impressum-Generator.de als „Letztes Update“ für den Vergleich „Bestes Cookie-Banner 2026: Consent-Management Plattformen im Vergleich“ den 28.03.2026, und führt in der „Top 3 Anbieter“-Übersicht Testurteile 1,2, 1,3 und 1,4 jeweils für 2026 mit der Bewertung „Sehr gut“ auf.

Die folgende Übersicht ordnet gängige kostenlose Optionen nach Plattform-Fit und Funktionsniveau. Bewertungen beziehen sich auf den WordPress-Vergleich von Kopf&Stift, sofern angegeben.

Anbieter Typ Plattform-Fokus Consent Mode v2 DSGVO-Einschätzung Bewertung
Real Cookie Banner WordPress Plugin (Free) WordPress Ja DSGVO ✓ 4,9★ laut Kopf&Stift
CCM19 Free Plan CMP (Free Plan) WordPress, Websites Ja DSGVO ✓ 4,6★ laut Kopf&Stift
Cookie Notice WordPress Plugin (Free) WordPress Nein DSGVO Teil 4,2★ laut Kopf&Stift
Cookiebot CMP (Testphase oder Free für kleine Sites je nach Tarifstand) CMS-agnostisch, WordPress Plugin Herstellerangaben prüfen Herstellerangaben prüfen Keine Angabe in den oben verlinkten Vergleichen
Complianz for Shopify Shopify App (Free Tariffokus) Shopify Herstellerangaben prüfen Herstellerangaben prüfen Keine Angabe in den oben verlinkten Vergleichen

Wichtig bei kostenlosen Tarifen: Prüfen Sie, ob das Tool tatsächlich automatisches Cookie-Scanning anbietet oder ob Sie Dienste manuell pflegen müssen, weil sich der Wartungsaufwand sonst mit jedem Marketing-Experiment erhöht.

Für die folgenden Anbieter werden häufig konkrete Tarifdetails auf Herstellerseiten genannt. Wenn Sie Features oder Limits verifizieren möchten, vergleichen Sie die aktuellen Angaben direkt beim Anbieter, zum Beispiel über die URLs https://www.cookiebot.com/de/pricing/, https://www.cookiebot.com/da/new-wp-cookie-plugin/, https://complianz.io/de/complianz-for-shopify-neuer-kostenloser-tarif/, https://www.consentmanager.net/de/ sowie https://www.ccm19.de/wissen/cmp.

Cookiebot: CMP mit kostenloser Testphase für kleine Websites

a group of round objects with black and white spots on them
Foto von Deng Xiang auf Unsplash

Cookiebot ist eine Consent-Management-Plattform (CMP), die sich vor allem für Websites eignet, die schnell starten möchten, ohne alle Cookies und Dienste manuell pflegen zu müssen. Für kleine Websites gibt es je nach aktuellem Tarifstand eine kostenlose Nutzung beziehungsweise eine kostenlose Testphase. Der kostenlose Ansatz richtet sich typischerweise an Seiten mit geringem Traffic oder wenigen Unterseiten und ist damit interessant, wenn Sie zunächst nur eine kleine Firmenwebsite, Landingpage oder einen Blog betreiben.

Die wichtigsten Limitierungen betreffen in der Praxis meist Reichweite und Umfang: zum Beispiel eine begrenzte Anzahl an Seiten, Domains oder Scans, eingeschränkte Anpassungsoptionen (Design, Sprachen, Banner-Varianten) sowie teils reduzierte Funktionen bei Berichten, Exporten oder Workflows. Sobald mehrere Länder, viele Subpages, komplexes Tracking oder mehrere Projekte hinzukommen, ist ein Upgrade oft nötig.

Die Integration ist vergleichsweise unkompliziert: Für WordPress steht ein offizielles Plugin zur Verfügung, mit dem Sie den Consent-Banner einbinden und die automatische Erkennung von Cookies zentral verwalten können. Darüber hinaus lässt sich Cookiebot CMS-agnostisch über Skript-Einbindung in nahezu jede Plattform integrieren, etwa in TYPO3, Joomla, Webflow oder proprietäre Setups. Ein Kernmerkmal ist das automatische Cookie-Scanning, das neue Dienste erkennt und kategorisiert, was den Wartungsaufwand bei Marketing- und Analyse-Experimenten deutlich reduziert. Zusätzlich wird die Anbindung an den Google Consent Mode v2 unterstützt, sodass Google-Tags abhängig vom Einwilligungsstatus korrekt reagieren können.

In Sachen Benutzerfreundlichkeit punktet Cookiebot mit einem klaren Dashboard und einem etablierten Setup-Prozess. Die Dokumentation ist in der Regel gut auffindbar und praxisorientiert, trotzdem sollten Sie die rechtliche Konfiguration (Texte, Kategorien, Speicherdauer) sorgfältig prüfen. Positiv ist die Skalierbarkeit: Wenn die Website wächst, sind Upgrades planbar, ohne dass Sie die CMP wechseln müssen.

Wenn der Fokus klar auf WordPress liegt, sind Real Cookie Banner und CCM19 zwei der bekanntesten Optionen. Real Cookie Banner gilt als Testsieger und wird mit 4,9 Sternen bewertet (Fact F10). Es lässt sich direkt in WordPress integrieren, bietet eine kostenlose Version und zielt auf vollständige DSGVO-Konformität ab, inklusive Unterstützung für den Google Consent Mode v2. Praktisch ist dabei, dass viele gängige Dienste als Vorlagen oder vordefinierte Service-Definitionen verfügbar sind, wodurch sich Consent-Setups schneller und konsistenter umsetzen lassen.

CCM19 wird im Free Plan mit 4,6 Sternen bewertet (Fact F11) und richtet sich ebenfalls an kleinere Projekte und Unternehmen, die eine solide Basis benötigen. Der Gratis-Tarif deckt typischerweise Kernfunktionen wie Banner, Einwilligungsverwaltung und grundlegende Anpassungen ab. Gegenüber der Paid-Version unterscheiden sich häufig Umfang und Komfort: mehr Design- und Branding-Optionen, zusätzliche Sprachen, erweiterte Statistiken, Automatisierungen, mehrere Domains/Projekte sowie priorisierter Support sind typische Upgrade-Gründe (Research R5). Für kleine Unternehmen kann CCM19 im Free Plan gut passen, wenn die Website überschaubar ist und keine komplexen Tracking-Stacks betrieben werden.

Im direkten Vergleich ist Real Cookie Banner meist stärker auf maximale Anpassbarkeit innerhalb von WordPress ausgelegt, was für anspruchsvolle Banner-Designs, feine Kategorisierung und detaillierte Service-Steuerung hilfreich ist. CCM19 ist oft eine pragmatische Wahl, wenn Sie schnell live gehen wollen und ein extern geführtes CMP-Setup bevorzugen. Beim Performance-Impact gilt für beide: Je mehr Skripte und Blocking-Logik aktiv sind, desto wichtiger sind saubere Konfiguration und schlanke Einbindungen. Beim Support hat Real Cookie Banner als WordPress-Produkt häufig eine starke Community und Plugin-nahe Hilfe, während CCM19 im Paid-Bereich typischerweise mit erweiterten Support-Optionen punktet.

Gluten-free cookie letters form a phrase on a turquoise background, ideal for allergy awareness.
Foto von Henri Mathieu-Saint-Laurent auf Pexels

Nicht jedes Projekt läuft auf WordPress. Für Shopify ist Complianz for Shopify interessant, weil es einen neuen kostenlosen Tarif anbietet (Research R3) und dabei gezielt E-Commerce-Anforderungen adressiert. Im Shop-Kontext zählen nicht nur Marketing-Cookies, sondern auch ein sauberer Ablauf im Theme und rund um den Checkout. Wichtig ist, dass der Banner korrekt mit dem Shopify-Theme zusammenspielt, Tracking- und Marketing-Integrationen (z.B. Pixel, Analytics) abhängig von der Einwilligung auslöst oder blockiert und dabei die Nutzererfahrung im Kaufprozess nicht stört. Eine gute Shopify-Lösung muss außerdem mit Theme-Updates robust bleiben und darf keine Konflikte mit App-Integrationen verursachen.

Als WordPress-Alternative wird häufig Cookie Notice genannt, bewertet mit 4,2 Sternen (Fact F12). Trotz der Beliebtheit sollten Sie die Grenzen realistisch einschätzen: Je nach Setup ist die Unterstützung für den Google Consent Mode v2 eingeschränkt oder nur über zusätzliche Konfiguration erreichbar. Auch bei der DSGVO-Konformität ist Cookie Notice eher als teilweise geeignet einzuordnen, weil es in vielen Fällen weniger tiefes Service-Blocking, weniger Automatisierung und weniger geführte rechtliche Workflows bietet als spezialisierte CMPs.

Für Use Cases bedeutet das: Kleine Blogs oder sehr einfache Websites, die nur wenige Dienste einsetzen und primär einen Hinweis mit Basis-Einwilligung benötigen, können mit Cookie Notice auskommen, wenn die Konfiguration sauber umgesetzt wird. Für professionelle Business-Websites, Agentur-Setups oder Shops mit höheren Compliance-Anforderungen sind Lösungen wie Complianz for Shopify oder vollwertige CMPs meist die sicherere Wahl, weil sie mehr Kontrolle, bessere Nachvollziehbarkeit und stabilere Integrationen für Consent-abhängiges Tracking bieten.

Consentmanager: Kostenlose Testphase für professionelle Anforderungen

consentmanager positioniert sich als Enterprise-CMP für DSGVO-konforme Websites und bietet eine kostenlose Testphase, um Implementierung, Design und Integrationen vor dem Kauf realistisch zu prüfen. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie mehr als nur einen Standard-Banner benötigen, etwa weil mehrere Tracking- und Marketing-Dienste sauber vor der Einwilligung blockiert werden müssen oder weil interne Compliance-Vorgaben eine belastbare Dokumentation verlangen.

Zu den erweiterten Funktionen zählen typischerweise ein Multi-Domain-Support (z.B. für Marken- oder Länderseiten unter mehreren Domains), A/B-Testing für Consent-Designs (um Akzeptanzraten und Nutzerführung zu optimieren), detaillierte Analytics zur Einwilligungsentwicklung sowie die Unterstützung des IAB TCF 2.2, was vor allem im Publisher- und AdTech-Umfeld relevant ist. In der Praxis erleichtern diese Features das Skalieren, denn Sie können Banner-Varianten zentral steuern, Wirkung messen und Rollouts kontrolliert über mehrere Properties ausspielen.

Nach Ablauf der Testphase lohnt sich eine nüchterne Kosten-Nutzen-Abwägung: Wenn Sie nur eine kleine Website mit wenigen Diensten betreiben, liefern dauerhaft kostenlose Alternativen oft genug Grundfunktionalität, allerdings meist mit Einschränkungen bei Automatisierung, Reporting, Multi-Domain-Verwaltung oder TCF-Standards. Für wachsende Projekte, Agenturen und Unternehmen kann ein bezahlter Tarif von consentmanager dagegen wirtschaftlicher sein, weil er Zeit für Pflege, Fehlervermeidung und Audits spart und die Risikooberfläche bei Tracking-Setups reduziert.

Welche kostenlose Cookie-Banner-Lösung passt, hängt stark vom Anwendungsfall ab. Für WordPress-Websites sind Plugins sinnvoll, die DSGVO-Workflows, Service-Blocking und idealerweise den Google Consent Mode v2 zuverlässig unterstützen. Für Shopify-Shops zählt zusätzlich, dass Banner, Theme und Checkout stabil zusammenspielen und Marketing-Tags wirklich erst nach Einwilligung feuern. Kleine Unternehmensseiten mit wenigen Tools können oft mit einer schlanken Lösung starten, sollten aber früh prüfen, ob Protokollierung, Widerruf und Kategorien sauber abgebildet sind. Für wachsende Projekte bietet sich eine kostenlose Testphase einer Enterprise-CMP an, um Skalierung, Reporting und Multi-Domain-Verwaltung vorab zu validieren.

Als Checkliste für die Auswahl helfen fünf Punkte: Erstens DSGVO-Konformität (Einwilligung, Widerruf, Protokollierung, echte Blockierung vor Consent). Zweitens Unterstützung für Consent Mode v2, sofern Google-Dienste eingesetzt werden. Drittens Plattform-Kompatibilität (WordPress, Shopify, Custom-Stack) inklusive sauberer Tag-Integration. Viertens Skalierbarkeit, etwa mehrere Domains, Rollenrechte, zentrale Templates und Analytics. Fünftens langfristige Kosten, inklusive möglicher Limits bei Seitenaufrufen, Domains oder Funktionen, die in kostenlosen Tarifen oft erst später auffallen.

Da sich Rechtslage, Leitlinien und technische Vorgaben weiterentwickeln, sollten Sie Ihre Cookie-Banner-Konfiguration regelmäßig prüfen, insbesondere nach Website-Updates, neuen Tracking-Tools oder Änderungen an Consent-Mode- und TCF-Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich wirklich eine Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG für Google Analytics?

Ja, die Speicherung oder das Auslesen von Informationen im Endgerät erfordert nach § 25 Abs. 1 TDDDG eine Einwilligung, wenn es sich nicht um technisch notwendige Cookies handelt. Das betrifft Google Analytics, sofern lokale Cookies oder User-IDs gesetzt werden. Ohne gültige Einwilligung dürfen die Tracking-Skripte nicht feuern.

Wie erkenne ich, ob ein kostenloser Anbieter wie Cookiebot im freien Tarif reicht?

Prüfen Sie die Limits des kostenlosen Tarifs bei Cookiebot auf Domains, Seitenaufrufe und Funktionen. Für kleine Websites mit geringem Traffic ist oft die Test- oder Free-Stufe ausreichend. Bei mehreren Domains, Consent-Protokollierung oder Google Consent Mode v2 kann ein Upgrade nötig werden.

Real Cookie Banner und CCM19 bieten in WordPress spezifische Integrationen für Service-Blocking und Consent-Workflows. Beide Tools unterstützen Consent Mode v2 und sind laut Kopf&Stift sehr gut bewertet. Das macht sie praktisch, wenn Sie Plugins, Themes und Tracking-Skripte zuverlässig zusammenbringen müssen.

Ein DSGVO-konformes Banner benötigt mindestens zwei gleichwertige Buttons für Akzeptieren und Ablehnen sowie eine Widerrufsmöglichkeit. Außerdem sollten klare Informationen vor dem Setzen von Cookies angezeigt und Einwilligungen protokolliert werden. Technisches Blocking vor Zustimmung ist ebenfalls erforderlich.

Lohnt sich für Shopify ein kostenloses Banner oder brauche ich eine kostenpflichtige Lösung?

Für kleine Shopify-Shops kann ein kostenloses Banner ausreichen, wenn Banner, Theme und Checkout stabil zusammenspielen und Tags erst nach Einwilligung feuern. Bei komplexem Marketing-Setup oder mehreren Sales-Domains ist eine kostenpflichtige Lösung sinnvoll. Testphasen helfen, die Integration im Checkout zu prüfen.

Die Unterstützung für Consent Mode v2 ist wichtig, wenn Sie Google-Dienste wie Ads oder Analytics nutzen. Consent Mode v2 ermöglicht bessere Messungen ohne Verletzung der Einwilligungsanforderung. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Consent-Blocking und korrekte Signalübertragung technisch umsetzt.

Wechseln Sie, wenn Limits bei Domains, Seitenaufrufen oder Protokollierung Ihre Compliance gefährden. Auch bei Bedarf nach Multi-Domain-Verwaltung, zentralen Templates oder detailliertem Reporting ist eine Enterprise-Lizenz sinnvoll. Nutzen Sie kostenlose Testphasen, um Skalierung und Integrationen vorab zu prüfen.