Um das WordPress Upload-Limit erhöhen zu können, müssen Sie die serverseitigen PHP Vorgaben Ihres Hosters anpassen, weil WordPress das Limit nicht in den Einstellungen ändern kann.

Das Problem zeigt sich typischerweise, wenn Sie in der Mediathek große Bilder, Videos, PDFs, Theme ZIPs oder Plugin ZIPs hochladen und WordPress den Upload mit einer Dateigrößen-Beschränkung abweist.

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Das Upload-Limit wird vom Hoster vorgegeben und lässt sich nicht in den WordPress Einstellungen umstellen, sondern nur über Server oder PHP Konfiguration.
  • Sie sehen das aktuelle WordPress Mediathek Upload-Limit in der Mediathek bei „Datei hinzufügen“, direkt unter „Dateien auswählen“ als „Maximale Dateigröße für Uploads: xxx MB“.
  • Für ein wirksames php.ini Upload-Limit müssen upload_max_filesize erhöhen und post_max_size zusammenpassen, wobei post_max_size mindestens so groß sein sollte wie upload_max_filesize.
  • Eine schnelle Option auf Apache mit mod_php ist htaccess Upload-Limit WordPress über „php_value upload_max_filesize 200M“ und „php_value post_max_size 200M“, was bei PHP-FPM oft ignoriert wird.
  • Die zuverlässigste Methode ist die Anpassung einer php.ini, weil Sie damit die PHP Direktiven direkt setzen und Änderungen anschließend per phpinfo oder WordPress Website-Zustand prüfen können.
  • Für professionelle Setups lohnt ein Hosting mit mindestens 64 MB Upload-Limit, weil laut Richtwert „für 95 Prozent der KMU Sites 64 MB reichen“ (Angabe eines Anbieters, Stand 2026).
  • Wenn Änderungen nicht greifen, ist die schnellste Klärung ein Support Ticket beim Hoster mit konkreter Zielgröße, zum Beispiel 128 MB, plus Hinweis auf Ihre PHP Laufzeitumgebung.

Einleitung: Warum das WordPress Upload-Limit oft zum Problem wird

Das Upload-Limit ist keine WordPress Funktion, sondern eine Restriktion aus der Hosting Umgebung, konkret aus PHP und Webserver Konfiguration. Entsprechend scheitert das WordPress Upload-Limit erhöhen in der Praxis meist nicht an WordPress, sondern an fehlenden Rechten oder an einer Umgebung, die bestimmte Direktiven nicht akzeptiert.

Typische Auslöser sind moderne Bildformate mit hoher Auflösung, mehrere hundert Produktbilder, große PDF Kataloge oder ein Plugin Download, der wegen zusätzlicher Bibliotheken deutlich größer ausfällt. Auch beim Einspielen von Themes oder Page Builder Templates werden häufig ZIP Dateien hochgeladen, die über dem Standardlimit liegen.

Den aktuellen Grenzwert finden Sie ohne Serverzugriff direkt im Backend: Öffnen Sie Mediathek, klicken Sie auf „Datei hinzufügen“ und lesen Sie unter „Dateien auswählen“ die Zeile „Maximale Dateigröße für Uploads: xxx MB“. Diese Position ist in vielen Anleitungen dokumentiert, unter anderem bei WP Erfolg zum WordPress Upload-Limit.

Wie groß das Standardlimit ausfällt, hängt vom Anbieter und Tarif ab. Laut einer Übersicht mit typischen Werten (Stand 2026, Angabe eines Anbieters mit mittlerer Sicherheit) liegen Einstiegswerte je nach Hoster bei 2 MB bis 256 MB, mit Beispielen wie STRATO und IONOS Basic 2 MB, ALL-INKL Privat 32 MB, Webgo 64 MB, Mittwald 128 MB und Raidboxes 256 MB, siehe Übersicht typischer Upload-Limits bei deutschen Hostern.

Für Selbstständige, Unternehmer und Prosumer zählt hier weniger Theorie als ein reproduzierbares Vorgehen: Limit ermitteln, passende Methode zur Laufzeitumgebung wählen und danach verifizieren, ob das neue Limit wirklich serverseitig aktiv ist.

Upload-Limit verstehen: Welche PHP-Parameter sind entscheidend?

a close up of a typewriter with the word wordpress printed on it
Foto von Markus Winkler auf Unsplash

Für WordPress große Dateien hochladen sind vor allem zwei PHP-Direktiven relevant: upload_max_filesize begrenzt die Größe einer einzelnen hochgeladenen Datei, während post_max_size die maximale Größe des gesamten HTTP POST Bodys begrenzt. Da Datei-Uploads über multipart/form-data als POST-Request laufen, setzt post_max_size eine zweite Schranke, die oft übersehen wird.

Praktische Regel: Setzen Sie post_max_size mindestens auf denselben Wert wie upload_max_filesize, in der Praxis oft etwas darüber. Hintergrund ist, dass zusätzlich zu den eigentlichen Dateibytes noch Formulardaten und Request Overhead übertragen werden. Wenn Sie etwa upload_max_filesize auf 128M erhöhen, aber post_max_size auf 64M lassen, bleibt der Upload trotz scheinbar richtiger Einstellung blockiert.

Dritter Parameter mit indirektem Einfluss ist memory_limit. WordPress und PHP müssen hochgeladene Dateien bei bestimmten Verarbeitungsschritten im Speicher halten, zum Beispiel beim Erstellen von Bildgrößen. Wenn das memory_limit zu niedrig ist, kann der Upload zwar ankommen, aber die Verarbeitung scheitert später. Welcher Wert nötig ist, hängt vom Bildformat und von der PHP Bildbibliothek ab. Verifizieren lässt sich das über den Website-Zustand oder eine phpinfo Ausgabe.

Für die Einordnung der Zielwerte hilft ein Blick auf typische Hosting Defaults: Eine Quelle nennt für 2026 beispielhafte Standardwerte von 2 MB bis 256 MB, je nach Anbieter und Tarif, siehe Richtwerte deutscher Hoster zum Upload-Limit (Angabe eines Anbieters, Stand 2026). Dieselbe Quelle nennt außerdem den Richtwert „Für 95 Prozent der KMU Sites reichen 64 MB“, siehe Richtwert 64 MB für KMU (Angabe eines Anbieters, Stand 2026, mittlere Sicherheit).

Wenn Sie in Ihrem Setup regelmäßig große Medienbestände bewegen, sollten Sie zusätzlich die Speicher- und Datenträgerseite betrachten, etwa verfügbare SSD Kapazität und IOPS. Für eine technische Einordnung im DACH Kontext kann ein Festplatten-Vergleich helfen, weil Upload-Limits häufig mit knappen Hosting Ressourcen zusammen auftreten.

Methode 1: Upload-Limit via .htaccess erhöhen

Die .htaccess Methode ist ein schneller Versuch, wenn Ihr WordPress unter Apache mit mod_php läuft. Dann können php_value Direktiven pro Verzeichnis gesetzt werden. Bei nginx oder bei Apache in Kombination mit PHP-FPM greifen diese Zeilen oft nicht, weil PHP Werte dort über FPM Pools oder ini Dateien gesteuert werden.

Vorgehen Schritt für Schritt:

  • Öffnen Sie per SFTP oder Dateimanager die WordPress Installation im Webroot, dort liegt typischerweise die .htaccess neben wp-config.php.
  • Falls keine .htaccess existiert, legen Sie eine neue Datei mit genau diesem Namen an. Achten Sie auf korrekte Dateirechte, damit der Webserver sie lesen kann.
  • Fügen Sie die Direktiven am Ende der Datei ein, außerhalb von WordPress Rewrite Blöcken, damit Updates die Zeilen weniger wahrscheinlich überschreiben.
php_value upload_max_filesize 200M
php_value post_max_size 200M

Diese konkreten Beispielzeilen werden in einer Anleitung beschrieben, siehe Beispiel für php_value in der .htaccess.

Fehlerbild und Handling: Wenn Ihre Seite nach dem Speichern sofort einen 500 Fehler wirft, akzeptiert die Umgebung php_value in .htaccess nicht. Entfernen Sie die Zeilen wieder, laden Sie die Datei erneut hoch und wechseln Sie zur php.ini Methode. In professionellen Umgebungen ist dieser 500 Fehler der häufigste Hinweis auf PHP-FPM oder restriktive Hoster Policies.

Vorteil: Sie ändern keine Systemdateien und können das Ergebnis schnell testen. Nachteil: Die Methode ist stark von der Serverarchitektur abhängig und bei vielen Managed Setups wirkungslos.

Methode 2: Upload-Limit via php.ini anpassen

Close-up view of smartphone screen featuring various app icons and notifications.
Foto von Szabó Viktor auf Pexels

Wenn Sie direkten Zugriff auf die PHP-Konfiguration haben, ist eine php.ini oft die zuverlässigste Lösung, weil Sie damit die Werte an der Quelle setzen. Je nach Hosting können Sie entweder eine globale php.ini (Server-Ebene) oder eine lokale php.ini (Verzeichnis-Ebene) anpassen.

Schritt für Schritt:

  1. Verbinden Sie sich per SFTP oder Dateimanager mit Ihrer WordPress-Installation.
  2. Prüfen Sie, ob im WordPress-Root (neben wp-config.php) oder im Verzeichnis wp-admin bereits eine php.ini existiert. Falls nicht, legen Sie eine neue Datei php.ini an.
  3. Tragen Sie die gewünschten Werte ein und speichern Sie die Datei:
upload_max_filesize = 200M
post_max_size = 200M

Wichtig: Eine globale php.ini gilt serverweit und überschreibt meist lokale Einstellungen. Eine lokale php.ini wirkt nur für das jeweilige Verzeichnis, sofern der Hoster das erlaubt. Manche Anbieter ignorieren lokale php.ini Dateien komplett oder lassen nur bestimmte Direktiven zu. Auch Dateirechte spielen eine Rolle: Die Datei muss vom Serverprozess lesbar sein (typisch 644), Schreibrechte sollten Sie möglichst restriktiv halten.

Diese Methode ist besonders sinnvoll, wenn .htaccess nicht greift (z. B. bei nginx oder PHP-FPM) oder wenn Sie konsistente Werte für WordPress, Plugins und eigene Skripte benötigen. Ob die Änderung aktiv ist, prüfen Sie am einfachsten über eine phpinfo() Ausgabe (kurzzeitig eine Datei wie phpinfo.php mit <?php phpinfo(); ?> anlegen, danach wieder löschen). Alternativ zeigt WordPress unter Werkzeuge, Website-Zustand, Info häufig die relevanten PHP-Limits an. Wenn dort weiterhin alte Werte stehen, greift vermutlich eine übergeordnete Konfiguration oder eine Hoster-Beschränkung.

Methode 3: Upload-Limit via functions.php programmatisch setzen

Mit einem Filter können Sie das Upload-Limit innerhalb von WordPress anheben. Das ist hilfreich, wenn WordPress selbst niedriger limitiert als PHP. Es ersetzt aber nicht die Serverkonfiguration, wenn PHP bereits vorher begrenzt.

Fügen Sie den Code in die functions.php des aktiven Child-Themes ein (nicht ins Parent-Theme, sonst gehen Änderungen bei Updates verloren):

/**
 * Erhöht das WordPress-seitige Upload-Limit auf 64 MB.
 */
add_filter('upload_size_limit', function ($bytes) {
    $limit = 64 * 1024 * 1024; // 64 MB in Bytes
    return min($bytes, $limit) === $limit ? $limit : $bytes;
});

Der Filter upload_size_limit erhält als Parameter $bytes das aktuell von WordPress ermittelte Maximum in Bytes und erwartet als Rückgabewert ebenfalls Bytes. Im Beispiel wird auf 64 MB gesetzt, sofern WordPress nicht ohnehin durch niedrigere Werte eingeschränkt ist. Sie können den Wert anpassen, z. B. 128 MB.

Warum das oft nicht reicht: Der tatsächliche Upload scheitert weiterhin, wenn upload_max_filesize oder post_max_size auf Server-Ebene kleiner sind. Dann zeigt WordPress zwar möglicherweise ein höheres Limit an, der Upload bricht aber ab oder die Datei erscheint gar nicht.

Best Practices: Nutzen Sie immer ein Child-Theme, dokumentieren Sie den Zweck per Kommentar, und prüfen Sie nach Theme-Updates sowie nach Hosting- oder PHP-Wechseln, ob der Filter weiterhin geladen wird. Testen Sie anschließend in der Mediathek, ob die angezeigte Maximalgröße und der tatsächliche Upload zusammenpassen.

Methode 4: Upload-Limit via Plugin erhöhen

white and blue printer paper
Foto von Souvik Banerjee auf Unsplash

Wenn Sie keine Dateien bearbeiten möchten, können Plugins eine schnelle, komfortable Lösung sein. Häufig genutzt werden zum Beispiel Increase Max Upload Filesize oder WP Maximum Upload File Size. Diese Plugins versuchen, WordPress-intern passende Werte zu setzen und zeigen Ihnen an, welche Limits PHP und WordPress aktuell melden.

Sinnvoll ist ein Plugin, wenn Sie eine unkomplizierte Lösung ohne Code brauchen, etwa in kleinen Projekten oder wenn mehrere Redakteure die Einstellung nachvollziehen sollen. Weniger geeignet ist es, wenn Sie ohnehin möglichst wenige Plugins einsetzen möchten: Jedes zusätzliche Plugin bedeutet etwas Overhead, potenzielle Kompatibilitätsrisiken und eine Abhängigkeit von Updates. Außerdem können Plugins serverseitige Hard-Limits nicht immer umgehen.

Schritt für Schritt:

  1. Gehen Sie in WordPress zu Plugins, Installieren.
  2. Suchen Sie nach dem gewünschten Plugin (z. B. „Increase Max Upload Filesize“), installieren und aktivieren Sie es.
  3. Öffnen Sie die Plugin-Einstellungsseite und wählen Sie das gewünschte Upload-Limit aus (z. B. 64 MB oder 200 MB), sofern auswählbar.
  4. Speichern Sie die Änderung.
  5. Verifizieren Sie das Ergebnis unter Medien, Datei hinzufügen, dort wird meist „Maximale Upload-Dateigröße“ angezeigt. Testen Sie zusätzlich einen realen Upload knapp unterhalb des neuen Limits.

Wenn sich trotz Plugin nichts ändert, liegt sehr wahrscheinlich eine Begrenzung auf PHP- oder Hosting-Ebene vor, dann sind php.ini oder Hoster-Support der nächste Schritt.

Hoster-spezifische Lösungen und Support kontaktieren

Wenn Ihre Änderungen in php.ini, .htaccess oder per Plugin keine Wirkung zeigen, greift oft ein hosterseitiges Hard-Limit. 2026 sehen Sie bei deutschen Anbietern typischerweise Bandbreiten wie diese (konkrete Beispiele, je nach Tarif, PHP-Version und Server-Typ):

  • STRATO: in vielen Shared-Tarifen häufig 64-128 MB, in stärker ausgestatteten Paketen teils 256 MB.
  • IONOS: je nach Webhosting-Variante oft 128-256 MB, in höherwertigen Paketen oder per Support-Anpassung mehr.
  • ALL-INKL: in der Praxis häufig 128 MB, bei Bedarf sind 256 MB oder mehr möglich, wenn der Tarif es zulässt.
  • webgo: oft 128-256 MB, bei Business- und Pro-Paketen tendenziell höher.
  • Mittwald: häufig 256 MB und darüber, besonders in professionellen Managed-Umgebungen mit klaren Projektgrenzen.
  • Raidboxes: als Managed-WordPress-Hoster meist von Haus aus mit großzügigen Limits, oft 256 MB oder höher, abhängig vom Paket.
  • WPspace: Managed WordPress mit vordefinierten hohen Limits, zum Beispiel bis 2 GB Upload-Limit in entsprechenden Tarifen.

Den Support zu kontaktieren ist sinnvoll, wenn Sie (1) bereits alle vier WordPress/PHP-seitigen Stellschrauben geprüft haben, (2) reproduzierbar an einer festen Grenze scheitern, oder (3) Logs/Fehlermeldungen wie „exceeds upload_max_filesize“ sehen. Fragen Sie gezielt nach upload_max_filesize, post_max_size, memory_limit und ob ein Webserver- oder Panel-Limit (Plesk/cPanel) aktiv ist.

Ein Paketwechsel lohnt sich, wenn Sie regelmäßig große Medien (Video, hochauflösende Bilder, PDFs) oder Backups/Importe bewegen. Managed-WordPress-Hoster mit vordefiniert hohen Limits (z. B. WPspace mit 2 GB) bieten dabei Vorteile für professionelle Anwender: weniger Zeitverlust durch Support-Tickets, konsistentere Performance, klare Plattform-Defaults und oft bessere WordPress-spezifische Betreuung.

Fazit und Handlungsempfehlungen für Prosumer

Für Prosumer zählt vor allem: Das Upload-Limit muss zu Ihrem Workflow passen, nicht umgekehrt. Die vier Methoden haben klare Einsatzgebiete. php.ini ist die beste Wahl für maximale Kontrolle und saubere, servernahe Einstellungen, besonders bei VPS, Dedicated oder flexiblen Tarifen. .htaccess eignet sich als schneller Fix auf Apache-Setups, wenn Sie ohne Panel-Zugriff arbeiten, aber dennoch zeitnah testen möchten. Der functions.php-Filter ist sinnvoll, wenn Sie gezielt WordPress-intern nachziehen wollen und Updates im Blick behalten. Ein Plugin ist ideal für Nicht-Techniker oder Teams, die Änderungen nachvollziehbar in der Oberfläche dokumentieren möchten.

Checkliste:

  • Upload-Limit prüfen: WordPress Mediathek (maximale Upload-Dateigröße) und zusätzlich einen echten Test-Upload knapp unterhalb des Zielwerts.
  • Passende Methode wählen: erst php.ini (falls möglich), sonst .htaccess, alternativ Plugin (oder ergänzend functions.php).
  • Änderung testen: Werte müssen konsistent sein (upload_max_filesize <= post_max_size, ausreichend memory_limit), Cache/OPcache berücksichtigen, PHP-FPM bei Bedarf neu starten.
  • Bei Bedarf Hoster-Support einbeziehen: wenn ein Hard-Limit greift oder der Tarif die gewünschten Werte nicht zulässt.

Ein angemessenes Upload-Limit ist Teil einer professionellen WordPress-Infrastruktur, weil es Medienproduktion, Redaktionsprozesse, WooCommerce-Produktpflege und Site-Migrationen beschleunigt. Wer Grenzen sauber definiert und dauerhaft stabil hält, reduziert Friktion im Team, minimiert Upload-Fehler und steigert die Produktivität spürbar im Tagesgeschäft.

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich schnell heraus, welches Upload-Limit meine WordPress Mediathek anzeigt?

Öffnen Sie in WordPress die Mediathek und klicken Sie auf "Datei hinzufügen". Unter dem Button "Dateien auswählen" steht die Zeile "Maximale Dateigröße für Uploads: xxx MB", dort lesen Sie den aktuellen Wert ab. Das ist unabhängig vom Serverzugriff und zeigt das WordPress-Backend-Limit an.

Wenn meine php.ini Änderungen nicht greifen, woran liegt das meist?

Oft akzeptiert die laufende PHP-Laufzeitumgebung die lokale php.ini nicht, insbesondere bei PHP-FPM oder bei restriktiven Hoster-Einstellungen. Prüfen Sie die phpinfo-Ausgabe oder den Bereich Website-Zustand in WordPress, um wirkliche Werte zu sehen. Ist ein Hard-Limit aktiv, hilft ein Support-Ticket beim Hoster mit konkreter Zielgröße.

Können.htaccess Befehle auf jedem Server das Upload-Limit erhöhen?

Warum muss post_max_size mindestens so hoch sein wie upload_max_filesize?

Weil Formulardaten und Dateiinhalt zusammen in den POST-Body kommen, entscheidet post_max_size über die Gesamtlänge. Das heißt, wenn upload_max_filesize 128 MB ist, sollte post_max_size mindestens 128 MB betragen. Stimmen die Werte nicht überein, schlägt der Upload fehl.

Welche Rolle spielt memory_limit beim Upload großer Dateien?

memory_limit beeinflusst nicht direkt die maximale Datei-Größe, aber bei serverseitiger Verarbeitung kann zu wenig RAM Fehler verursachen. Das Fazit empfiehlt, neben upload_max_filesize und post_max_size auch memory_limit zu prüfen. Erhöhen Sie diesen Wert bei Bedarf auf Serverebene oder fragen Sie den Hoster.

Wie teste ich nach einer Änderung, ob das neue Limit wirklich funktioniert?

Machen Sie einen Test-Upload knapp unterhalb des gewünschten Limits in der Mediathek. Zusätzlich sollten Sie phpinfo oder den WordPress Website-Zustand prüfen, damit upload_max_filesize und post_max_size konsistent sind. Berücksichtigen Sie beim Test Cache und OPcache, und starten Sie PHP-FPM neu falls nötig.

Wann soll ich den Hoster-Support einschalten und was schreibe ich ins Ticket?

Wenn lokale Änderungen nicht greifen oder ein Tarif-Hard-Limit vermutet wird, öffnen Sie ein Support-Ticket. Nennen Sie die gewünschte Zielgröße, zum Beispiel 128 MB, und geben Sie Ihre PHP-Laufzeitumgebung an (mod_php oder PHP-FPM). Das beschleunigt die Klärung und erhöht die Chance auf eine schnelle Anpassung.